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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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Stärkere Forschungszusammenarbeit zwischen der EU und China auf höchster Ebene vereinbart

Führende Politiker aus der EU und China haben auf dem EU-China-Gipfel am 28. November die Aufnahme einer strategischeren wissenschaftlichen Zusammenarbeit durch Einleitung gemeinsamer Forschungsprojekte der EU und Chinas vereinbart. Die Staats- und Regierungschefs erkannten ...

Führende Politiker aus der EU und China haben auf dem EU-China-Gipfel am 28. November die Aufnahme einer strategischeren wissenschaftlichen Zusammenarbeit durch Einleitung gemeinsamer Forschungsprojekte der EU und Chinas vereinbart. Die Staats- und Regierungschefs erkannten auch die umfangreiche Beteiligung chinesischer Forscher an den ersten Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen unter dem Siebten Rahmenprogramm (RP7) an und vereinbarten, die Beteiligung europäischer Forscher an chinesischen Förderprogrammen zu erleichtern. Beide Seiten verpflichteten sich, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um das Wissenschafts- und Technologieabkommen zwischen China und der EU, das im Dezember 2008 ausläuft, zu verlängern. Zu diesem Zweck werden beide Seiten zunächst einmal ihre Zusammenarbeit einer Bewertung unterziehen. Die Vereinbarungen wurden am Ende des Wissenschafts- und Technologiejahres EU-China (CESTY) getroffen, das beide Seiten als eine sehr positive Erfahrung werteten. Die Initiative brachte Forscher und Industrie zusammen und zeigte das Vorhandensein einer allgemeinen Bereitschaft zur Stärkung der bestehenden wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit auf. Sowohl die EU als auch China sind Partner im Rahmen des ITER-Projekts (Internationaler Thermonuklearer Versuchsreaktor). Auf dem Gipfel wurde eine weitere Stärkung der Zusammenarbeit im Nuklearbereich vereinbart: den Abschluss eines bilateralen Abkommens zwischen der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM und China. Das bilaterale Abkommen soll eine Ergänzung zum ITER darstellen. Weitere Zusicherungen im Hinblick auf eine engere wissenschaftliche Zusammenarbeit wurden in Zusammenhang mit dem Klimawandel gemacht. Die Staats- und Regierungschefs erkannten die zentrale Rolle der Technologie bei der Bekämpfung des Klimawandels und insbesondere bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen und der Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen an. Beide Seiten forderten, dass weitere Fortschritte im Rahmen der Partnerschaft zwischen der EU und China zum Klimawandel gemacht werden, und zwar insbesondere was die Erforschung nahezu emissionsfreier Kohletechnologien durch Bindung und Lagerung von Kohlenstoff anbelangt. Sowohl die EU als auch China werden ihre Anstrengungen verstärken, um die Zusammenarbeit bei Technologieentwicklung und -transfer weiter zu fördern, heißt es in den Schlussfolgerungen des Gipfels.

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