Skip to main content
Weiter zur Homepage der Europäischen Kommission (öffnet in neuem Fenster)
Deutsch Deutsch
CORDIS - Forschungsergebnisse der EU
CORDIS
CORDIS Web 30th anniversary CORDIS Web 30th anniversary

Article Category

Inhalt archiviert am 2023-03-02

Article available in the following languages:

Projekt GET100 setzt Standards für das Internet der Zukunft

Ein neues EUREKA-Projekt stellt sich den Herausforderungen des Internets der Zukunft. Im Rahmen des Programms für Telekommunikation "CELTIC-Clusters" werden im Projekt GET100 neue Netzwerk-Konzepte und Bitübertragungsschicht-Technologien untersucht, mit dem Ziel einen Standard...

Ein neues EUREKA-Projekt stellt sich den Herausforderungen des Internets der Zukunft. Im Rahmen des Programms für Telekommunikation "CELTIC-Clusters" werden im Projekt GET100 neue Netzwerk-Konzepte und Bitübertragungsschicht-Technologien untersucht, mit dem Ziel einen Standard zu entwickeln, der einen qualitativ hochwertigen Datentransfer von bis zu 100 Mrd. Bits (100 Gigabit) pro Sekunde über Ethernet, einer Netzwerktechnologie für lokale Datennetze (LAN), ermöglicht. Führende Unternehmen, darunter ADVA Optical Networking, die Telekommunikationsspezialisten Alcatel-Lucent, Ericsson und Nokia Siemens Networks sowie die Deutsche Telekom, planen Investitionen in Höhe von 200 Millionen Euro, um - gemeinsam mit 30 weiteren Partnern aus ganz Europa - eine Grundlage für den Datenverkehr im Kern-, Metro- und Zugangsnetz zu schaffen, die auf Ethernet-Technologie basiert. Die Ethernet-Technologie wird als die vorherrschende Transporttechnologie der nächsten Generation von Metro-/Kernnetzen betrachtet. Im Rahmen des GET100-Projekts werden die Forscher außerdem versuchen, den Schutz von Daten gegen unbefugten Zugriff zu verbessern. Der Datenverkehr im Internet nimmt derzeit um über 50 % pro Jahr zu. Dies stellt eine erhebliche Herausforderung für die bestehenden Kommunikationsnetze dar, die bald an ihre Grenzen stoßen werden. Dieser enorme Anstieg ist nicht allein auf das Herunterladen von Musik und Videos zurückzuführen, sondern auch auf elektronische Dienstleistungen im Gesundheitsbereich, Videokonferenzen oder elektronisch gestützte Aus- und Weiterbildungsangebote. "Europa wird einen entscheidenden Beitrag zum künftigen Standard im Internet leisten", meint Bundesforschungsministerin Annette Schavan, deren Ministerium die GET100-Finanzierung mit 30 Millionen Euro unterstützt. "Gemeinsam mit unseren Partnern aus Finnland, Frankreich und Schweden, setzen wir Maßstäbe für ein sicheres, zuverlässiges und schnelles Internet." Da der Innovationsdruck für europäische Unternehmen, im weltweiten Wettbewerb innovative Produkte zu entwickeln, sehr hoch sei, begrüßte die Ministerin, dass die Partner sich auf eine "Europäische Innovationsallianz" verständigt haben. Die Initiative "Cooperation for a sustained European Leadership in Telecommunications" (Kooperation für die Stärkung der europäischen Führungsposition im Telekommunikationsbereich), CELTIC, startete 2003 als das erste europäische F&E-Programm, das sich ausschließlich den End-to-End-Telekommunikationssystemen widmete. Das Gesamtbudget bis zum Ende des Programms 2011 beträgt 1 Mrd. Euro. Die Kosten für die CELTIC-Projekte werden dabei zu gleichen Teilen von den nationalen Regierungen und von Industrieunternehmen getragen.

Länder

Deutschland