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EU-PRIME billigt 7,56 Mio. Euro Arbeitsplan für Nigeria

Mit der ersten Teilzahlung in Höhe von 2,3 Millionen Euro hat die Delegation der Europäischen Kommission in Nigeria das OK für den endgültigen Arbeitsplan, das sogenannte "Leistungsprogramm" für das Projekt der EU-Partnerschaft zur Stärkung der Effizienz von Schutzimpfungen (E...

Mit der ersten Teilzahlung in Höhe von 2,3 Millionen Euro hat die Delegation der Europäischen Kommission in Nigeria das OK für den endgültigen Arbeitsplan, das sogenannte "Leistungsprogramm" für das Projekt der EU-Partnerschaft zur Stärkung der Effizienz von Schutzimpfungen (European Union-Partnership to Reinforce Immunisation Efficiency, EU-PRIME), gegeben, das mit 7,56 Millionen Euro ausgestattet ist. Der Arbeitsplan soll bis zum 30. Juni 2009 laufen. Die ursprünglichen Finanzmittel waren für 23 nigerianische Bundesstaaten wie Ebonyi, Kaduna, Kwara, Sokoto und Zamfara bestimmt. Die sechs Schwerpunktstaaten von PRIME (d.h. Abia, Cross River, Gombe, Kebbi, Osun und Plateau) sollten jeweils 86.665 Euro erhalten. Der Geschäftssitz von PRIME in Nigeria befindet sich in Abuja im Bezirk der Bundeshauptstadt. Dem nigerianischen Magazin "Leadership" gegenüber sagte die Delegation der Europäischen Kommission, dass die erste Teilzahlung zur Abdeckung einer Reihe von Maßnahmen genutzt werden solle. Dazu gehöre auch die Ausbildung von medizinischem Personal, um effektivere und qualitativ bessere Schutzimpfungen in 23 Bundesstaaten durchzuführen, sowie die Reparatur der Gesundheitszentren, die allgemein in einem schlechten Zustand seien. Im Hinblick auf die Ausbildung der Mitarbeiter sollen fünf von der Regierung genehmigte Module verwendet werden, die im Handbuch für das Impfpersonal, Basic Guide for Routine Immunisation Service Providers (BGRISP), aufgeführt sind. Dem EU-PRIME-Projekt ist es in den vergangenen Jahren nicht nur gelungen, Impfausrüstung im Wert von 11,38 Millionen Euro sicherzustellen, es hat außerdem einen Mitarbeiterstab von 47.000 Personen aufgebaut. Zu der neuen Ausrüstung gehören Mittel zur Aufbewahrung der Impfstoffe, wie zum Beispiel Kühlketten, Fahrzeuge und IT-Geräte. Das Ergebnis von EU-PRIME ist, dass Nigerianer die Möglichkeit erhalten, in ausgewählten Gemeinden sicher und wirksam gegen verschiedene Krankheiten, die die Gesundheit in diesem Land beeinträchtigen, geimpft zu werden, insbesondere gegen Polio. Außerdem sind der von örtlichen und ausländischen Teams gebotene Sachverstand, der technische Support und das Projektmanagement zentrale Elemente von EU-PRIME. Schließlich werden sich Bewusstseinsbildung, die Verbesserung der Kommunikation und der Sichtbarkeit positiv auf die Verbesserung der Reihenimpfung in Nigeria auswirken. Für die Europäische Kommission ist Nigeria das Land in der Region, das durch Krankheiten, denen mit einer Impfung vorgebeugt werden könnte, am stärksten belastet ist. Zahlen aus dem Jahr 2003 zufolge liege der nationale Durchschnitt für durchgeimpfte Kinder bei knapp 13%, während die Impfungsdeckung gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus bei 24% liege, so die Kommission. Zu dieser niedrigen Rate haben zahlreiche Faktoren beigetragen. Dazu gehören der Zusammenbruch der medizinischen Grundversorgung der Bevölkerung und die Vertikalisierung der Impfprogramme, stellte die Kommission fest. Neben der Impfung in den sechs Schwerpunktstaaten Nigerias hat die EU der nigerianischen Regierung auch eine Finanzhilfe in Höhe von 20,4 Millionen Euro über das nationale Impfprogramm bereitgestellt, mit dem Ziel, die Kinderlähmung auszurotten. Weitere 12,9 Millionen Euro wurden auch der Weltgesundheitsorganisation für denselben Zweck zur Verfügung gestellt.

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