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EU-Aktionsprogramm zur Prävention der Drogenabhängigkeit

Die Europäische Kommission hat folgenden Vorschlag für einen Beschluß des Europäischen Parlaments und des Rates veröffentlicht: Aktionsprogramm der Gemeinschaft zur Prävention der Drogenabhängigkeit (1995-2000). Der Vorschlag hat folgende Zielsetzung: - Sensibilisierung für d...

Die Europäische Kommission hat folgenden Vorschlag für einen Beschluß des Europäischen Parlaments und des Rates veröffentlicht: Aktionsprogramm der Gemeinschaft zur Prävention der Drogenabhängigkeit (1995-2000). Der Vorschlag hat folgende Zielsetzung: - Sensibilisierung für den Mißbrauch von Suchtstoffen und psychotropen Substanzen, Alkohol und Arzneimitteln; - besseres Erkennen von Risikosituationen, Früherkennung, bessere Beratung und Betreuung sowie gesundheitliche und soziale Unterstützung; - Hilfestellung beim Drogenausstieg; - Senkung der Sterblichkeitsrate; - Reduzierung des Infektionsrisikos; - Bekämpfung der Ausgrenzung. Das Programm soll folgende Tätigkeitsbereiche umfassen: - Öffentlichkeitsarbeit (v. a. koordinierte transnationale Maßnahmen); - Nutzung der Möglichkeiten anderer Gemeinschaftspolitiken, -programme und -instrumente zur Verhütung und Bekämpfung der Drogenabhängigkeit; - unterstützende Maßnahmen für Jugendliche in prägenden Umfeldern (Familie, Freizeit, Schule) sowie Verbreitung bewährter Verfahrensweisen. Dem Vorschlag zufolge soll die Kommission sicherstellen, daß die Informationsanstrengungen der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht gebührend berücksichtigt werden. Die Zusammenarbeit mit internationalen Einrichtungen des Gesundheitswesens soll verstärkt werden (Weltgesundheitsorganisation WHO, Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur UNESCO, Internationales Arbeitsamt ILO, Programm der Vereinten Nationen für die internationale Drogenbekämpfung UNDCP).

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