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"Humankapital und Mobilität": Förderung von 701 europäischen Forschungsnetzen

Neuesten Zahlen zufolge fördert das EU-Programm Humankapital und Mobilität (1990-1994) (GD XII) nicht weniger als 701 Netze, d. h. kooperative Forschungsprojekte; das sind etwa ein Drittel der 2.199 eingegangenen Vorschläge. Aufgrund des unerwarteten Ansturms unterschritten di...

Neuesten Zahlen zufolge fördert das EU-Programm Humankapital und Mobilität (1990-1994) (GD XII) nicht weniger als 701 Netze, d. h. kooperative Forschungsprojekte; das sind etwa ein Drittel der 2.199 eingegangenen Vorschläge. Aufgrund des unerwarteten Ansturms unterschritten die von der Kommission bewilligten Fördermittel die Anträge in vielen Fällen erheblich. Die Vorschläge wurden im Rahmen von "Peer Reviews" begutachtet, und zwar unter Aufsicht des Ausschusses für die europäische Entwicklung von Wissenschaft und Technologie (CODEST). Hauptkriterium bei der Bewertung war die wissenschaftliche Qualität. Darüber hinaus hatten alle Vorschläge gewisse Mindestanforderungen im Hinblick auf die europäische Ausrichtung der Zusammenarbeit zu erfüllen. Die Anzahl der finanzierten Netze verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Wissenschaftsdisziplinen: - Mathematik und Informationswissenschaften: 93; - Physik: 195; - Chemie: 83; - Biowissenschaften: 156; - Geowissenschaften: 29; - Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften: 77. Daraus ergibt sich ein Mittelbedarf von 227 Mio. ECU. Die Tätigkeit der Netze ergibt sich aus den Erfahrungen früherer Programme (vornehmlich SCIENCE); sie wird im bevorstehenden Schulungs- und Mobilitätsprogramm für Wissenschaftler (4. Rahmenprogramm) weiterentwickelt und fortgesetzt.

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