Dänisches EG-Verbindungsbüro hilft bei der Vermarktung von Fischzäunen für Wasserkraftwerke
Das dänische EG-Verbindungsbüro für Forschung und Technologie hat eine Lizenzvereinbarung über die Verwertung von Ergebnissen eines AIR-Projekts geschlossen. Gegenstand des Projekts ist die Entwicklung eines immateriellen Fischzauns, der aus Infraschall und elektrischen Feldern aufgebaut wird. Das Projekt beweist die hocheffiziente internationale Zusammenarbeit unter Führung des Dänischen Technologieinstituts. Beteiligt sind "Simrad Osprey Ltd." aus Schottland, ein Unternehmen mit langjähriger Erfahrung mit meerestechnischen Systemen, "Videbraek Hojtalerfabrik" aus Norwegen sowie das "Institute of Offshore Engineering" der Herriot-Watt-Universität in Schottland. Entwickelt wurde ein immaterieller Fischzaun, der Fische in keiner Weise schädigt. Häufig dringen Lachse und andere Fischarten in die Auslässe und Turbinen von Wasserkraftwerken ein. Dieses Problem ist nun gelöst. Das System wurde mit lebenden Fischen erfolgreich erprobt. Führende europäische Energieversorgungsunternehmen interessieren sich für Vorführungen, Tests und wirtschaftliche Angebote. Das dänische EG-Verbindungsbüro wurde durch eine Recherche in der CORDIS-Datenbank "RTD-Projects" auf das Projekt aufmerksam. Es setzte sich mit den Partnern in Verbindung und bot an, eine für alle Beteiligten vorteilhafte Verwertungsvereinbarung auszuarbeiten. Nachdem die industrielle Verwertbarkeit erwiesen war, ermittelte das Verbindungsbüro die Patentaussichten und handelte einen Lizenzvertrag aus, einschließlich Eigentumsentschädigung und Verwertungsrechten. Die Lizenzvereinbarung wurde inzwischen unterzeichnet. Alle Projektpartner sind an der industriellen Phase beteiligt, entweder als Produzenten oder als Berater. Der Produktlizenznehmer, Simrad Osprey, hat unterstrichen, welch entscheidende Rolle das EG-Verbindungsbüro für Forschung und Technologie bei der Ermittlung und Verwertung dieser Geschäftsmöglichkeit gespielt hat.