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Datenbank IDEA: Gemeinsames Verwaltungsverzeichnis der EU-Institutionen

Anfang 1995 startet die Europäische Union die Datenbank IDEA. Sie ist das gemeinsame Verwaltungsverzeichnis aller EU-Institutionen (Namen, Kontaktadressen usw.). Produzent von IDEA ist das Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften (EUR-OP) in Luxemburg. Die Da...

Anfang 1995 startet die Europäische Union die Datenbank IDEA. Sie ist das gemeinsame Verwaltungsverzeichnis aller EU-Institutionen (Namen, Kontaktadressen usw.). Produzent von IDEA ist das Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften (EUR-OP) in Luxemburg. Die Datenbank wird in der Erprobungsphase über ECHO angeboten (European Community Host Organization). IDEA (Interinstitutional Directory of European Administrations) enthält die Organisationspläne folgender EU-Institutionen: - Europäische Investitionsbank; - Gerichtshof; - Rechnungshof; - Europäische Kommission; - Europäisches Parlament; - Rat der Europäischen Union; - Wirtschafts- und Sozialausschuß. Falls später neue EU-Institutionen hinzukommen, werden diese ebenfalls in die Datenbank aufgenommen. Zu den Personen sind folgende Daten gespeichert: Name, Titel, Institution, Funktion, Sprachkenntnisse, Adresse, Telefonnummer usw. Bei den Abgeordneten des Parlaments sind zusätzlich noch Geburtsdatum und -ort, vertretene Region, Datum der Wahl sowie eine kurze Biographie enthalten. Die Datenbank soll dazu beitragen, die Funktionsweise der Europäischen Union transparenter zu machen; die breite Öffentlichkeit erhält damit Gelegenheit, eine gewünschte Person ausfindig zu machen, um Näheres über einen bestimmten Bereich der europäischen Politik zu erfragen. IDEA ist besonders interessant für Interessenverbände, Berater, Presseagenturen und Journalisten. IDEA wird in allen Amtssprachen der Europäischen Union angeboten; dies gilt sowohl für die Benutzeroberfläche als auch für den Inhalt.