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Inhalt archiviert am 2023-03-16

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Kommissarin engagiert sich für Forschung auf Dubliner RP7-Event

Auf einer speziellen Informationsveranstaltung am 11. Juli in der Vertretung der Europäischen Kommission in Irland stellte die EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, Maire Geoghegan-Quinn, die letzte und größte Aufforderung zur Vorschlagseinreichung im Rahm...

Auf einer speziellen Informationsveranstaltung am 11. Juli in der Vertretung der Europäischen Kommission in Irland stellte die EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, Maire Geoghegan-Quinn, die letzte und größte Aufforderung zur Vorschlagseinreichung im Rahmen des Siebten Rahmenprogramms (RP7) vor. An der Veranstaltung in Dublin nahmen wichtige Akteure aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und der öffentlichen Verwaltung sowie eine Fülle von Teilnehmern am RP7 teil. "Wissen ist in der heutigen Zeit für fast jede Volkswirtschaft der Welt der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit, und das bedeutet Forschung und Innovation", sagte Kommissarin Geoghegan-Quinn. "Für Europa sind Forschung und Innovation von entscheidender Bedeutung. Für Irland, einer kleinen und offenen Volkswirtschaft in Europa, bedeutet es sogar noch mehr. Will Europa im 21. Jahrhundert weiterhin wettbewerbsfähig sein, müssen wir Forschung und Innovation unterstützen, die Wachstum und Arbeitsplätze schaffen." Sie sagte weiter: "Ich bin stolz, dass wir 8,1 Mrd. EUR für neue EU-Forschungsprojekte ankündigen. Diese Mittel werden an alle möglichen Forschungseinrichtungen, einzelne Forscher und innovative Unternehmen, einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) verteilt." Dieser letzte RP7-Aufruf, der als Brücke zum Programm Horizon 2020 (dem nächste Förderprogramm für EU-Forschung, das von 2014 bis 2020 laufen wird) gedacht ist, sieht 1,2 Milliarden EUR für KMU vor, darunter 970 Mio. EUR, die unter dem spezifischen Programm "Zusammenarbeit" und 250 Millionen EUR für den spezielle KMU-Programm "Forschung zugunsten von KMU" bereitgestellt werden. Die Veranstaltung war auch die offizielle Eröffnung der Ausstellung "Research in Action" (Forschung in Aktion). Auf dieser Sonderveranstaltung wurden Forschungsprojekte präsentiert, die unter dem RP7 finanziert werden. Mehrere irische Koordinatoren und Partner von unter dem RP7 geförderten Forschungsprojekten trafen sich mit der Kommissarin, um über ihre Arbeiten zu sprechen und inwiefern die Unterstützung durch das RP7 zu diesen beigetragen hat. RUBICON ("Robotics UBIquitous COgnitive Network") war eines der ausgestellten Projekte, das mit 2.506.767 EUR unter dem IKT-Thema des RP7 gefördert wurde. Koordiniert wurde das Projekt vom University College Dublin, Irland. Es beabsichtigte die Entwicklung einer selbstlernenden Roboter-Ökologie, die aus Roboter-Geräten, drahtlosen Sensoren und Effektoren besteht, die in Umgebungen des Alltags eingebettet sind. Diese arbeiten zusammen an komplexen Aufgaben wie der Unterstützung einer älteren Person, damit diese selbständig leben kann. Eine selbstlernende Roboter-Ökologie, die sich an veränderte Bedürfnisse des Nutzers oder der Umwelt mit einem Minimum an menschlicher Aufsicht anpassen kann, wird zu billigeren, intelligenteren und nützlicheren Robotik-Lösungen führen. Ein weiteres Projekt prüft das Risiko, Diabetes Typ 2 zu entwickeln: Die Forscher des Projekts DEXLIFE ("Mechanisms of prevention of type 2 diabetes by lifestyle intervention in subjects with pre-diabetes or at high-risk for progression"), das mit 5,5 Millionen EUR unter dem Themenbereich Gesundheit des RP7 finanziert wird, arbeiten an der Identifizierung neuer diagnostischer und prädiktiver Biomarker, die bei Personen mit einem hohen Diabetesrisiko besser erkennen lassen, wo sich die Person bei der Entwicklung von Diabetes befindet. Darüber hinaus werden diese Biomarker auch vorhersagen, wie das Individuum auf Veränderungen des Lebensstils reagiert, um die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Diabetes Typ 2 zu senken. Weitere vorgestellte Projekte befassen sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen, etwa wie der Blutzuckerspiegel eingesetzt werden kann, um zuverlässige und schnelle diagnostische Tests für die Früherkennung von Krebs zu entwickeln, wie ein neuartiger Wellenenergie-Konverter funktioniert und wo man mehr über das Korallenriff erfahren kann, das an der Westküste Irlands entdeckt wurde. Die Ausstellung lief vom 9. bis 20. Juli und war für die breite Öffentlichkeit geöffnet.Weitere Informationen finden Sie unter: Vertretung der Europäischen Kommission in Irland: http://ec.europa.eu/ireland/about_us/index_en.htm(öffnet in neuem Fenster)

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