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Forscher erkunden wie schlechte Ernährung sich auf Nachkommen auswirkt

Können wir das Risiko von Herzkrankheit und Diabetes im späteren Leben bestimmen? Ein britisches Forscherteam hat eine Studie auf den Weg gebracht, in der sie untersuchen, wie uns kleine Blutgefäße bei der Identifizierung des Risikos dieser Krankheiten helfen können. Experten ...

Können wir das Risiko von Herzkrankheit und Diabetes im späteren Leben bestimmen? Ein britisches Forscherteam hat eine Studie auf den Weg gebracht, in der sie untersuchen, wie uns kleine Blutgefäße bei der Identifizierung des Risikos dieser Krankheiten helfen können. Experten glauben, dass die richtige Ernährung während der Schwangerschaft die Gesundheit des Babys positiv beeinflussen könnte. Fette Nahrungsmittel während der Schwangerschaft haben das Potential den Nachkommen in seinem späteren Leben zu beeinflussen. In der Vergangenheit haben sich Studien darauf konzentriert, die Folgen der Ernährung der Mutter auf die großen Blutgefäße ihrer Nachkommen zu erkunden. Unter der Leitung von Professorin Geraldine Clough in Southampton untersuchen Forscher der Universität Southampton und des King's College London inwiefern eine fettreiche Ernährung währender Schwangerschaft sich auf die kleinen Blutgefäße, die sogenannte Mikrozirkulation, auswirkt. In dieser Studie werden die Forscher Licht auf die Frage werfen, inwiefern kleine Blutgefäße durch eine mangelhafte Ernährung während der Schwangerschaft betroffen sind. "Diese kleinen Blutgefäße, die etwa zehn Mal kleiner sind als ein menschliches Haar, liefern Nährstoffe und Sauerstoff an lebenswichtige Organe wie Herz, Gehirn und Muskeln", so Professorin Clough. "Es bekannt, dass diese sich bei Erwachsenenkrankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes verändern, doch es ist nicht bekannt, inwiefern diese durch die Ernährung der Mutter beeinflusst werden. Deshalb wird diese Arbeit einen weiteren Einblick geben, inwiefern eine fettreiche Ernährung während der Schwangerschaft das Risiko einer Erkrankung im Erwachsenenalter erhöht." "Zweitens, da diese Mikrozirkulation beim Menschen leicht und invasionsfrei gemessen werden kann, wird unsere Studie uns aufklären, wie wir derartige Messungen besser einsetzen können, um Kinder, Mütter und Frauen im gebärfähigen Alter besser beraten zu können." Dr. Shannon Amoils, Forschungsberater der britischen Herzstiftung, die diese Studie finanziert, sagte, dass dieses 100.000 GBP-Projekt "uns einen besseren Einblick geben könnte, wie die Gesundheit des Kindes durch die Ernährungsweise der Mutter während der Schwangerschaft beeinflusst wird. Wir wissen, dass eine gesunde Ernährung während der Schwangerschaft sich auf die Gesundheit des Kindes langfristig auswirkt - sogar bis hinein ins reife Erwachsenenalter. Die Forschung an Mäusen befasst sich mit der Frage, wie die Funktion der kleinen Blutgefäße durch eine schlechte Ernährung während der Schwangerschaft betroffen ist. Dadurch ließe sich erklären, wie eine schlechte Ernährung während der Schwangerschaft das Risiko von Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, etwa hoher Blutdruck und Diabetes, im späteren Leben des Nachkommen erhöht."Weitere Informationen sind abrufbar unter: Universität von Southampton: http://www.southampton.ac.uk/ King's College London: http://www.kcl.ac.uk/index.aspx

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