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Rat fordert bessere Koordinierung der FTE-Strategien

Am 10. März 1995 erörterte der Rat der Forschungsminister in Brüssel die verschiedenen Möglichkeiten zur besseren Koordinierung der FTE-Strategien und Programme in der Europäischen Gemeinschaft. Der Rat befaßte sich zunächst mit der derzeitigen Situation; anschließlich formul...

Am 10. März 1995 erörterte der Rat der Forschungsminister in Brüssel die verschiedenen Möglichkeiten zur besseren Koordinierung der FTE-Strategien und Programme in der Europäischen Gemeinschaft. Der Rat befaßte sich zunächst mit der derzeitigen Situation; anschließlich formulierte er folgende Ziele: - Bei der Festlegung der FTE-Strategien müssen vorhandene Strukturen besser genutzt werden; dies gilt v.a. für die Ausschüsse zu den einzelnen spezifischen Programmen des 4. Rahmenprogramms für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration (1994-1998). Der Rat bestätigt, daß dem Ausschuß für wissenschaftliche und technische Forschung (CREST) eine bedeutende Rolle bei der Koordinierung von FTE-Vorhaben der Gemeinschaft und der Mitgliedstaaten zukommt. In getrennten Beratungen über CREST kam der Rat zu dem Schluß, daß bestimmte operationelle Aspekte des Ausschusses sowie die Rolle seines Vorsitzenden noch festzulegen sind. - Bei der Abwicklung von Forschungsvorhaben muß die Bedeutung der Programmausschüsse zunehmen, da die grenzübergreifenden Programmen stärker koordiniert werden sollen. - Die Positionen, die die einzelnen Mitgliedstaaten hinsichtlich FTE in internationalen Foren vertreten, müssen stärker koordiniert werden. - Der Rat fordert den Ausschuß der Ständigen Vertreter (COREPER) auf, diesen Fragen bis zur nächsten Sitzung nachzugehen; als Grundlage soll die Mitteilung der Kommission über die Koordinierung der FTE-Strategien dienen (COM(94)438). Der Rat räumte der Kommission ein Verhandlungsmandat ein für ein internationales Abkommen über intelligente Fertigungssysteme (IMS). Ein derartiges Abkommen würde die Rahmenbedingungen und Mechanismen für die Planung und Durchführung gemeinsamer Projekte und flankierender Maßnahmen schaffen. Die Gemeinschaft will in erster Linie die wissenschaftlich-technische Basis der EU-Industrie stärken und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf internationaler Ebene verbessern. Die Projekte des IMS-Programms müssen für die Industrie wichtig sein und den gesamten Innovationsprozeß umfassen. Die finanzielle Beteiligung der EU ist jedoch auf vorwettbewerbliche Projektarbeiten beschränkt.