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Kommissarin Cresson gibt Startschuß für SOCRATES

Frau Cresson, Kommissionsmitglied für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sowie allgemeine und berufliche Bildung, betonte die Bedeutung der Bildung für die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Sie sprach auf der Auftaktveranstaltung für...

Frau Cresson, Kommissionsmitglied für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sowie allgemeine und berufliche Bildung, betonte die Bedeutung der Bildung für die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Sie sprach auf der Auftaktveranstaltung für das Programm SOCRATES, die von der französischen Präsidentschaft am 26. Juni 1995 in La Villette (F) veranstaltet wurde. Frau Cresson stellte das Programm und die Ziele von SOCRATES vor: - bessere Qualität der Lehre durch Verbreitung pädagogischer Innovationen und Praktiken sowie den Austausch zwischen Bildungseinrichtungen; - Mobilität von Studenten und Lehrern; - Anpassung der Bildungssysteme an die neue Kommunikationstechnik; - Verringerung von Ausbildungsmängeln und Notwendigkeit lebenslanger Weiterbildung. Diese Ziele wurden, so Frau Cresson, bereits in früheren EU-Bildungsmaßnahmen verfolgt. Neu an SOCRATES sei dessen globale Ausrichtung, da es alle vorangegangenen Maßnahmen zusammenfasse und um einige neue ergänze. SOCRATES greift die bereits bekannten Programme ERASMUS, LINGUA, EURYDICE und ARION auf und ergänzt sie durch COMENIUS; dieses Programm stellt auf die berufliche Weiterbildung ab. Alle Programme laufen im Zeitraum 1995-1999. Durch deren Zusammenfassung können Aktionen in Spezialbereichen sowie Aktionen von gemeinsamer Bedeutung (Sprachen und neue Technologien) besser koordiniert werden.

Länder

Frankreich

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24 Juli 1996