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Ausschuß der hohen Beamten der wissenschaftlichen und technischen Forschung (COST): Bericht über die Sitzung im Juni 1995

Auf Einladung der französischen Regierung tagte der Ausschuß der hohen Beamten der wissenschaftlichen und technischen Forschung (COST) vom 15.-16. Juni 1995 in Grasse (F) (119. Sitzung). COST koordiniert derzeit einen Teil der nationalen Forschung in 25 Mitgliedstaaten (15 EU...

Auf Einladung der französischen Regierung tagte der Ausschuß der hohen Beamten der wissenschaftlichen und technischen Forschung (COST) vom 15.-16. Juni 1995 in Grasse (F) (119. Sitzung). COST koordiniert derzeit einen Teil der nationalen Forschung in 25 Mitgliedstaaten (15 EU-Mitglieder, Island, Kroatien, Norwegen, Polen, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei und Ungarn). Die Forschungsarbeiten in 119 Projekten sind im wesentlichen anwendungsorientiert. COST kann beschließen, daß FuE-Einrichtungen in Ländern die keine COST-Mitglieder sind, an einzelnen Vorhaben mitarbeiten dürfen; in dieser Hinsicht genehmigte der Ausschuß Projekte in Lettland, Rumänien, Bulgarien und Estland. Darüber hinaus kam der Ausschuß überein, die Laufzeit der folgenden Projekte zu verlängern: - Bewertung von Maßnahmen gegen Drogenmißbrauch in Europa (zwei Jahre); - Bewertung von Vorschriften für einen großen europäischen Binnenmarkt (zwei Jahre); - Harmonisierung bei der Vorverarbeitung meteorologischer Daten für atmosphärische Ausbreitungsmodelle (ein Jahr); - komplexer, dreidimensionaler viskoser Fluß: Prognose, Modellierung, Manipulierung und Steuerung (vier Jahre); - kontinuierliche Wärmebehandlung von Nahrungsmitteln (vier Jahre); - fortgeschrittene Werkstoffe für Komponenten der Starkstromtechnik, Hochleistung, schadstoffarmes System (zwei Jahre). Darüber hinaus kam der Ausschuß zu einer prinzipiellen Einigung über die folgenden neuen Aktionsentwürfe: - Forschungsnetz über Waldreserven; - Holzrahmenbauweise; - Eurosilva: physiologische Erforschung von Waldbäumen - Einsatz der Mikrowellen-Radiometrie zur atmosphärischen Forschung und Überwachung; - UV-B-Prognostik; - Odontogenese; - Regulierung willkürliche Futteraufnahme bei Fischen. Der Ausschuß vereinbarte einen multidisziplinären Workshop über Nanowissenschaft, der am 2. Oktober 1995 in Zürich (CH) stattfinden soll. Die Nanowissenschaft hat sich in der Physik, Biologie, Telekommunikation und Medizin etabliert. Der Workshop untersucht mögliche COST-Forschungsvorhaben. Die Europäische Kommission informierte dem Ausschuß über den neuesten Stand der Vorbereitungen für den bevorstehenden COST-Interaktionskongreß, der vom 9.-11. Oktober 1995 in Basel (CH) stattfinden wird. Dieser Kongreß beschäftigt sich mit drei Themenschwerpunkten: - vernünftige Ausbeutung natürlicher Ressourcen; - Entwicklung neuer Verfahren, Produkte und Dienstleistungen; - Beziehungen des Menschen und der Gesellschaft zu Wissenschaft und Technik. Die nächsten COST-Sitzungen finden in Basel statt (im Rahmen des Interaktionskongresses) sowie in Brüssel (9-10. November 1995).

Länder

Bulgarien, Schweiz, Tschechien, Estland, Ungarn, Island, Lettland, Norwegen, Polen, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Türkei

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