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Zwei Strombezugsverträge für erneuerbaren Wasserstoff-Elektrolyseur

Shell Energy Europe hat zwei separate Verträge unterzeichnet, die die Produktion von Wind- und Solarenergie für einen EU-finanzierten Wasserstoff-Elektrolyseur in Deutschland sicherstellen.

Zwei separate Strombezugsverträge mit Shell Energy Europe Limited, London, sollen einen Großteil des Stroms aus erneuerbaren Energien liefern, der für den Betrieb eines im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland in Deutschland gebauten Wasserstoff-Elektrolyseurs benötigt wird. Der Elektrolyseur, der durch das Projekt REFHYNE II(öffnet in neuem Fenster) finanziert wird, soll täglich bis zu 44 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff produzieren, um den Standortbetrieb teilweise zu dekarbonisieren.

Zwei Verträge, ein Ziel für erneuerbare Energien

Die beiden Verträge wurden mit den deutschen Unternehmen Nordsee One und Solarkraftwerk Halenbeck-Rohlsdorf geschlossen. Im Rahmen des fünfjährigen Strombezugsvertrags mit Nordsee One wird Shell rund ein Drittel der Leistung des in der deutschen Nordsee errichteten 332-MW-Windparks Nordsee One beziehen. Die 100-MW-Anlage wird erneuerbaren Wasserstoff erzeugen, um zur Dekarbonisierung der in Europa verwendeten Energieprodukte – von Verkehrskraftstoffen bis zu Chemikalien – beizutragen. „Dieser gemeinsame Strombezugsvertrag für CO2-freien Strom wird allen Vertragsparteien einen dauerhaften wirtschaftlichen und ökologischen Nutzen bringen und das Potenzial der Offshore-Windenergie zugunsten der Dekarbonisierung der deutschen Industrie aufzeigen“, erklärt Till Frohloff, Geschäftsführer von Nordsee One, in einer auf der Website von Shell veröffentlichten Pressemitteilung(öffnet in neuem Fenster). Im Rahmen des separaten 10-jährigen Strombezugsvertrags mit Solarkraftwerk Halenbeck-Rohlsdorf wird Shell rund 75 % des Stroms abnehmen, der in einem derzeit im Bau befindlichen 230-MW-Solarprojekt im Nordosten Deutschlands erzeugt wird. Das Vorhaben umfasst zwei nahezu identische Anlagen mit jeweils 115 MW. „Das Halenbeck-Projekt zeigt, dass die subventionsfreie Solarstromproduktion in Deutschland und seine großflächige industrielle Nutzung Realität ist. Die Nutzung dieses Stroms zur Herstellung von Wasserstoff für die Dekarbonisierung von Kraftstoffen und chemischen Produkten ist ein immenser Fortschritt. Dies zeigt einmal mehr, dass Solarstrom zu einer tragenden Säule der deutschen Energieversorgung geworden ist“, kommentiert Karl-Heinz Remmers, Co-Geschäftsführer vom Solarkraftwerk Halenbeck. „Durch diese Verträge über erneuerbare Energie vereinen wir unsere fortschrittlichen Handelskapazitäten und unser Fachwissen im Bereich kohlenstoffarmer Lösungen, um die Betriebstätigkeiten von Shell und die Produkte für die Kundschaft mit bahnbrechender erneuerbarer Wasserstofftechnologie zu dekarbonisieren“, erklärt Andy Beard, President of Hydrogen bei Shell. „Dies ist ein spannender Meilenstein in der Entwicklung von Projekt REFHYNE 2 und verdeutlicht die Strategie von Shell, die auf eine höhere Wertschöpfung bei weniger Emissionen abzielt.“ Ein Teil des im Rahmen der beiden Strombezugsverträge erzeugten Stroms wird bei der Inbetriebnahme im Jahr 2027 zur Versorgung des REFHYNE-II-Elektrolyseurs verwendet. REFHYNE II baut auf den Erkenntnissen von REFHYNE I auf, bei dem Shell einen der größten PEM (Proton Exchange Membrane, Protonen-Austauschmembran)-Wasserstoff-Elektrolyseure der Welt mit einer Spitzenleistung von 10 MW gebaut hat. Über REFHYNE II konstruiert das Unternehmen nun – ebenfalls im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland – einen 100-MW-PEM-Wasserstoff-Elektrolyseur. Der Elektrolyseur von REFHYNE II (Clean Refinery Hydrogen for Europe II) soll die Produktionsleistung seines Vorgängers von 1 300 Tonnen bei Weitem übertreffen und bis zu 16 000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr liefern. Die Inbetriebnahme des Elektrolyseurs ist für 2027 geplant. Weitere Informationen: Projektwebsite von REFHYNE II(öffnet in neuem Fenster)

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