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Bewertung der Programme ECLAIR und FLAIR

Die Generaldirektion XIII (Telekommunikation, Informationsmarkt und Nutzung der Forschungsergebnisse) der Europäischen Kommission hat zu den Gemeinschaftsprogrammen ECLAIR (1988-1993) und FLAIR (1989-1993) einen Bericht herausgebracht, in dem diese beiden Programme bewertet we...

Die Generaldirektion XIII (Telekommunikation, Informationsmarkt und Nutzung der Forschungsergebnisse) der Europäischen Kommission hat zu den Gemeinschaftsprogrammen ECLAIR (1988-1993) und FLAIR (1989-1993) einen Bericht herausgebracht, in dem diese beiden Programme bewertet werden. Das Programm ECLAIR (Mehrjähriges Programm für biotechnologische, agroindustrielle Forschung und technologische Entwicklung) war mit Beschluß 89/160/EWG des Rates am 23. Februar 1989 ins Leben gerufen worden, während das Programm FLAIR (Spezifisches Programm für Forschung und technologische Entwicklung auf dem Gebiet der Lebensmittelwissenschaft und -technologie) auf den Ratsbeschluß 89/411/EWG vom 20. Juni 1989 zurückgeht. Die Programme waren Teil der FTE-Aktivitäten der Gemeinschaft entsprechend dem zweiten Rahmenprogramm (1989-1991). ECLAIR war das erste Fünfjahres-Programm der Europäischen Gemeinschaft, bei es um die Nutzung der Ergebnisse von Forschung und technischer Entwicklung auf dem Gebiet der Biotechnologie und anderer fortgeschrittener Technologien zum Nutzen von Landwirtschaft und Industrie ging. Die Spitzenposition Europas bei der Biotechnologie und den Biowissenschaften sollte besser zum Tragen kommen. Das Ziel bestand in einem verbesserten Technologietransfer in den Bereichen, in denen dies besonders gut zu praktischen und wirtschaftlichen Vorteilen führte. Für das Programm ECLAIR standen 80 Mio. ECU zur Verfügung, von denen 65 Mio. ECU für Vorhaben auf Kostenteilungsbasis und der Rest für Ausbildung, Beihilfen zur Förderung der Mobilität, Workshops und das Programmanagement vorgesehen waren. Das Programm FLAIR zielte darauf ab, die Ergebnisse der Arbeit von Wissenschaftlern an Forschungsinstituten mit denen von Forschern in der Lebensmittelindustrie zu verbinden, um der steigenden Nachfrage der Verbraucher nach natürlicheren und gesünderen Nahrungsmitteln nachzukommen, zumal die Forderungen auch auf eine größere Vielfalt im Angebot und auf Produkte ohne schädliche Reststoffe, Gifte oder pathogene Mikroorganismen hinauslaufen. Für FLAIR standen 25 Mio. ECU zur Verfügung, davon 15 Mio. ECU für Vorhaben auf Kostenteilungsbasis, 3,5 Mio. ECU für konzertierte Aktionen und 5 Mio. ECU für Studien, Workshops, Stipendien und Förderung der Mobilität von Auszubildenden sowie das Programmanagement. Die beiden Programme sind inzwischen beendet worden. Die meisten Projekte sind ebenfalls zum Abschluß gebracht worden oder sie nähern sich ihrer Beendigung. Im nunmehr vorliegenden Bericht sind die Ergebnisse einer Begutachtung durch eine Gruppe von sieben unabhängigen, von der Kommission berufenen Sachverständigen enthalten. Der Bericht behandelt folgende Themen: - Allgemeine Einführung in die Programme ECLAIR und FLAIR, Vorstellung der Ziele und Methodik der Bewertung; - Zusammenfassung; - Übersicht über die Projekte; - Erörterungen zu den folgenden sieben Themen: . Auswirkungen auf den wissenschaftlichen Erkenntnisstand in der Gemeinschaft; . Einfluß der Programme auf die europäische Industrie; . Nutzen für die Verbraucher; . Nutzen für die Umwelt; . Verbreitung von Informationen; . Humanressourcen; . Programmanagement. In den Anhängen finden sich Angaben zu folgenden Punkten: Aufgabenstellung, Zusammensetzung der Gutachtergruppe, Vorhaben, die für eine detaillierte Überprüfung ausgewählt wurden, Arbeitsprinzipien der Gutachtergruppe, statistische Angaben, Berichte zu Projektclustern, Berichte zu allgemeinen Themen.