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Entschließung des Rates zur Zusammenarbeit bei der Jugendinformation und bei Studien im Jugendbereich

In seiner Entschließung vom 31. März 1995 zur Zusammenarbeit bei der Jugendinformation und bei Studien im Jugendbereich (95/C 207/02) unterstrich der Rat die Bedeutung der Jugendinformation und der Bereitstellung von Informationen über die Jugend für die Förderung ihrer Mobili...

In seiner Entschließung vom 31. März 1995 zur Zusammenarbeit bei der Jugendinformation und bei Studien im Jugendbereich (95/C 207/02) unterstrich der Rat die Bedeutung der Jugendinformation und der Bereitstellung von Informationen über die Jugend für die Förderung ihrer Mobilität und der Ausprägung ihres Gefühls, Bürger Europas zu sein. Konzertierte Aktionen sind daher in diesem Bereich erforderlich. Der Rat begrüßte die seit 1988 in der Jugendinformation unternommenen Kooperationsbemühungen, die am 26. Juni 1991 zu der Entschließung des Rates und der im Rat vereinigten Minister für Jugendfragen über vorrangige Maßnahmen für die Jugend führten. Aufgrund dieser Maßnahmen konnten die Information von Jugendlichen und Studien im Jugendbereich in die fünf Aktionen des Programms "Jugend für Europa III" einbezogen werden. Im Rat wurde Einigung darüber erzielt, die Zusammenarbeit in folgenden Bereich zu intensivieren: - Ausbildung der Mitarbeiter der Informationsdienste, der sozialpädagogischen Jugendberater und der (beruflich bzw. ehrenamtlich tätigen) Erzieher, die sich mit der Jugendinformation befassen; - Vernetzung der Jugendinformationsstrukturen der Mitgliedstaaten; - regelmäßige Durchführung von Studien über die Jugend der Länder der Europäischen Union: Zum Thema Ausbildung stellte der Rat fest, daß die Jugendlichen über die Länder und die Institutionen der Europäischen Union mehr wissen müssen, damit sie ihre europäische Bürgerschaft und das Recht auf Mobilität auch in vollem Maße wahrnehmen können. Die Mitarbeiter von Informationsdiensten für Jugendliche sollten eine Ausbildung erhalten, die es ihnen ermöglicht, - die Mitgliedstaaten und ihre Praxis auf dem Gebiet der Jugendinformation besser kennenzulernen; - in Zusammenarbeit mit allen Diensten, die auf einzelstaatlicher Ebene mit der Durchführung der Gemeinschaftsprogramme betraut sind, sowie mit den zuständigen Dienststellen auf Gemeinschaftsebene mehr über diese Programme zu erfahren. Bezüglich der Vernetzung nahm der Rat die neuesten Entwicklungen im Bereich der Multimedia-Produkte zur Kenntnis. Er ist der Auffassung, daß diese neuen Technologien bei der Produktion, Veröffentlichung und Verbreitung von Informationsmaterial genutzt werden sollten. In Anbetracht der Erfahrungen, die bei der Zusammenarbeit zwischen den Informationsstrukturen der Mitgliedstaaten gesammelt wurden, wies der Rat auf die Bedeutung einer verstärkten Vernetzung dieser Strukturen hin, wobei bestehende Informationsnetze berücksichtigt werden müssen. In diesem Zusammenhang stellte er in der Entschließung fest, daß die heutigen Technologien umfangreichere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit bieten. Jungen Menschen müsse der direkte oder indirekte Zugang zu dieser Art von Netzen erleichtert werden. Der Rat forderte dazu auf, die Netze verstärkt für die Zusammenarbeit bei der Erfassung von Daten zu Mobilität und Austausch (z.B. Angaben zu Studium, Beschäftigungssituation, Unterbringung, Freizeitverhalten, Reiseverhalten) zu nutzen. Damit sollen der schnelle Austausch von konkreten, in den Sprachen der Mitgliedstaaten zugänglichen Informationen, der Ausbau und die Aktualisierung von Datenbanken sowie ein hochwertiges Informationsangebot für die Jugendlichen gewährleistet werden. Der Rat ist sich der Bedeutung bewußt, die regelmäßig durchgeführte und auf wissenschaftlicher Methode beruhende Studien, Erhebungen und Statistiken haben, um über die Erwartungen und Bedürfnisse der Jugendlichen sowie die Faktoren, die ihr Leben beeinflussen, besser im Bilde zu sein. Die Studien, Erhebungen und Statistiken sollten sich unter Berücksichtigung der europäischen Dimension (dabei insbesondere der Mobilität) auf eine Reihe ausgewählter Bereiche konzentrieren.