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Kommissionsmitglied Bjerregaard begrüßt den Dobris-Bericht zur Umweltsituation in Europa

Ritt Bjerregaard, Mitglied der Kommission und für Umweltfragen zuständig, begrüßte den von der Europäischen Umweltagentur veröffentlichten Dobris-Bericht zum Zustand der Umwelt in Europa. Kommissionsmitglied Bjerregaard verwies darauf, daß es sich um die erste umfassende Analy...

Ritt Bjerregaard, Mitglied der Kommission und für Umweltfragen zuständig, begrüßte den von der Europäischen Umweltagentur veröffentlichten Dobris-Bericht zum Zustand der Umwelt in Europa. Kommissionsmitglied Bjerregaard verwies darauf, daß es sich um die erste umfassende Analyse des Zustands der Umwelt in Europa handelt und der Umweltagentur für diese Leistung Anerkennung gebührt. Aus dem Bericht geht hervor, daß die Europäische Union und ihre Nachbarn sich einer Reihe schwerwiegender und bedeutender Umweltprobleme gegenübersehen. Effektive Maßnahmen seien auf Gebieten wie der Verschmutzung des Grundwassers und der schädlichen Auswirkungen des Straßenverkehrs dringend erforderlich. Da die Verschmutzung der Luft durch die CO-Emissionen der Kraftfahrzeuge ein besonders gravierendes Problem ist, wird im Bericht zu ständiger Wachsamkeit und im Zusammenwirken mit den Mitgliedstaaten zu einer aktiven Politik der Gemeinschaft aufgerufen. Die Kommission befindet sich gegenwärtig im Prozeß der Überarbeitung des Fünften Aktionsprogramms für den Umweltbereich. Die Veröffentlichung des Dobris-Berichts erweist sich als besonders nützlich, da die Ergebnisse der Arbeit der Umweltagentur die Notwendigkeit einer zunehmend wirksameren Umweltpolitik auf Gemeinschaftsebene unterstreichen. Für die Länder Mittel- und Osteuropas wird im Bericht die Dringlichkeit einer umfassenden Verbesserung der Lage im Umweltbereich unterstrichen. Die Mitgliedstaaten und die sonstigen entwickelten Ländern sind gemeinsam für eine aktive Unterstützung in diesem Bereich verantwortlich. Mit der bevorstehenden Konferenz von Sofia bietet sich der internationalen Gemeinschaft die Gelegenheit, die erforderliche technische und finanzielle Unterstützung von Umweltprojekten in Osteuropa in Angriff zu nehmen.

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