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Kommission finanziert Projekte zur Alzheimer-Krankheit

Im Vorfeld des Welt-Alzheimer-Tages am 21. September 1995 und in Übereinstimmung mit den Wünschen des Europäischen Parlaments hat Padraig Flynn, für soziale Angelegenheiten zuständiges Kommissionsmitglied, Zuschüsse von insgesamt über 1 Mio. ECU für eine Reihe von Initiativen ...

Im Vorfeld des Welt-Alzheimer-Tages am 21. September 1995 und in Übereinstimmung mit den Wünschen des Europäischen Parlaments hat Padraig Flynn, für soziale Angelegenheiten zuständiges Kommissionsmitglied, Zuschüsse von insgesamt über 1 Mio. ECU für eine Reihe von Initiativen zur Unterstützung von Alzheimer-Patienten und ihren Pflegern angekündigt. Die zur Finanzierung ausgewählten Initiativen zielen darauf ab, für die Krankheit zu sensibilisieren und vorbildliche Verfahrensweisen beim Umgang mit ihren Auswirkungen zu fördern. Alle ausgewählten Initiativen sind transnational und praxisorientiert. Es handelt sich um folgende Projekte: * Die europäische Alzheimer-Dokumentationsstelle, die Informationen und Unterstützung für Pfleger von Alzheimer-Patienten in der gesamten Europäischen Union bereitstellen wird; (Koordinator: EACH, Belgien) * Bewertung vorbildlicher Verfahrensweisen in Alzheimer-Diagnosezentren in elf Ländern; (Koordinator: SFG, Frankreich) * Ausbildungsprogramm für Pfleger in vier Ländern; (Koordinator: FAASE, Frankreich) * Ermittlung und Verbreitung vorbildlicher Verfahrensweisen im Bereich der Ausbildung und Unterstützung von Pflegern von Alzheimer-Patienten in fünf Mitgliedstaaten; (Koordinator: Overpaarne, Niederlande) * Entwicklung eines Modells für einen 24-Stunden-Telefondienst für Pfleger von Alzheimer-Patienten; (Koordinator: Alzheimer Europe, Niederlande) * Maßnahmen zur Sensibilisierung für bestimmte Aspekte der Alzheimer- Krankheit in sechs Mitgliedstaaten; (Koordinator: 'Dailylife', Frankreich) * Ausarbeitung von 'Pflegehandbüchern' zur Unterstützung von Angehörigen und Pflegern von Alzheimer-Patienten; (Koordinator: Augustus-Stiftung, Niederlande) Kommissar Flynn äußerte seine Zufriedenheit vor allem mit der praktischen Ausrichtung der Initiativen. Er erklärte: Pfleger, insbesondere Familienangehörige, von Alzheimer-Patienten befinden sich in einer sehr schwierigen Situation. Diese Initiativen wurden ausgewählt, da mit ihnen sowohl den Pflegern als auch den Erkrankten selbst direkt geholfen werden kann.