Kommission genehmigt französische Beihilfen zugunsten des EUREKA-Projekts für computergestützte Übersetzung
Die Europäische Kommission hat eine französische staatliche Beihilfe zugunsten eines EUREKA-Forschungsprogramm für computergestützte Übersetzung genehmigt. Das Programm "EU 676-EUROLANG" beschäftigt sich mit fünf europäischen Sprachen (Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch) und wird folgende Etappen umfassen: - Technische und sprachwissenschaftliche Spezifikation:Festlegung von Normen, Definition des begrifflichen Modells und sprachwissenschaftliche Modellbildung; - Technische und sprachwissenschaftliche Entwicklung. Die Unternehmen, denen diese Beihilfe zugute kommt sind Sonovision ITEP Technologies, Matra, Sligos, Cap Gemini, LADL (Laboratoire d'Automatique Documentaire et Linguistique), GETA (Group d'Etudes pour la Traduction Automatique, Grenoble University) und Asstril. Die Gesamtinvestitionskosten für dieses Forschungsprogramm betragen 39,7 Mio ECU verteilt über einen Zeitraum von etwa drei Jahren ab 1992. Nach Aufschlüsselung der französischen Behörden beinhaltet das Programm 26% Grundlagenforschung und 74% angewandte Forschung/Entwicklung. Die Beihilfen werden bei Anwendung der Beihilferegelungen "Fonds de la recherche et de la technologie" als Direktzuschüsse gewährt, bei Anwendung der Beihilferegelung "Filiere electronique" als rückzahlbare Vorfinanzierung. Die diesem Programm gewährte Bruttobeihilfe beläuft sich auf 50 % der Kosten der Grundlagenforschung und 20,5 % der Kosten für die angewandte Forschung/Entwicklung. Die Kommission hat diese Beihilfen genehmigt, da sie der Politik der Kommission hinsichtlich FuE-Beihilfen entsprechen.
Länder
Frankreich