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Kommission genehmigt eine Initiative zugunsten der KMU in den schottischen Regionen Lowlands und Highlands & Islands

Auf Vorschlag von Frau Wulf-Mathies, zuständiges Kommissionsmitglied für Regionalpolitik und den Kohäsionsfonds, hat die Kommission zwei Initiativprogrammen der Gemeinschaft zugunsten der KMU in den schottischen Regionen Lowlands und Highlands & Islands genehmigt. Für die Low...

Auf Vorschlag von Frau Wulf-Mathies, zuständiges Kommissionsmitglied für Regionalpolitik und den Kohäsionsfonds, hat die Kommission zwei Initiativprogrammen der Gemeinschaft zugunsten der KMU in den schottischen Regionen Lowlands und Highlands & Islands genehmigt. Für die Lowland-Region Schottlands wird ein Programm mit einem Gesamtvolumen von 19,7 Mio ECU durchgeführt, das darauf ausgerichtet ist, den KMU der Region die Anpassung an die Erfordernisse des Binnenmarktes zu ermöglichen. Das Programm betrifft zwei Ziel-2-Gebiete (Western & Eastern Scotland) und vier Ziel-5b-Gebiete (Border, Dumfries & Galloway, Northern & Western Grampian, Rural Stirling & Upland Tayside). Es gilt für den Zeitraum von fünf Jahren vom 3. November 1994 bis zum 31. Dezember 1999. Es sieht einen Zuschuß des EFRE in Höhe von 7,8 Mio ECU vor, einen Zuschuß des ESF von 687.000 ECU sowie öffentliche Mittel in Höhe von 8,5 Mio ECU und private Mittel in Höhe von 2,68 Mio. ECU . Hauptziel des Programms ist es, den KMU eine spezifische Unterstützung zu gewähren, die eine Ergänzung zu den Maßnahmen der bereits genehmigten Ziel-2- und Ziel-5b-Programme darstellt. Das Programm beinhaltet die folgenden prioritären Maßnahmen: - Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der KMU: dazu gehört die Unterstützung der KMU bei ihren Anstrengungen, durch Innovation wettbewerbsfähiger zu werden; - Sensibilisierung der KMU für fortgeschrittene Telekommunikation: die KMU sollen dazu ermutigt werden, die vorhandenen neuen Telekommunikationssysteme stärker zu nutzen; - Schaffung gemeinsamer Dienstleistungen für KMU: die Wettbewerbsfähigkeit der KMU kann sich nur erhöhen, wenn bestimmte Fähigkeiten, Erfahrungen und Informationen allgemein zugänglich gemacht und bestimmte Formen der Zusammenarbeit unterstützt werden; - Ausbildung von Führungskräften für KMU: das Hauptaugenmerk wird sich insbesondere auf die Ausbildung von Enscheidungsträgern für FuE-Projekte und innovative Sektoren richten; - Zusammenarbeit zwischen KMU und Forschungs- und Technologietransferzentren: damit sollen die KMU auf die Vorteile von FuE hingewiesen und dazu ermutigt werden, häufigere Kontakte zu Spitzentechnologie- und Forschungszentren zu suchen. Derartige Kontakte werden zu Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum der KMU beitragen. Dieses Programm wurde in Absprache mit der Kommission, dem Vereinigten Königreich und den wichtigsten Partnern vor Ort erstellt. Verantwortlich für die Durchführung des Programms ist das Scottish Office. Das für die Highlands & Islands-Region Schottlands genehmigte Programm hat ein Gesamtvolumen von 6,96 Mio ECU und dient ebenfalls der besseren Anpassung der KMU an den Binnenmarkt. Es hat die gleiche Laufzeit und gilt für den gesamten vom Ziel-1-Programm erfaßten Bereich. Es sieht einen Zuschuß des EFRE in Höhe von 2,81 Mio ECU, einen Zuschuß des ESF von 228.000 ECU sowie öffentliche Mittel in Höhe von 3,01 Mio ECU und private Mittel in Höhe von 878.000 ECU vor. Die durchzuführenden Maßnahmen zielen hauptsächlich darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit und internationale Präsenz der KMU der Region zu verstärken. Das Programm umfaßt vier Hauptbereiche: - Besondere Dienstleistungen für KMU; - Berufliche Weiterbildung; - Zusammenarbeit und Zugang zu Märkten; - Technische Hilfe. Die Einrichtung von "Business Information Sources" (BIS) bei den zehn in der Region bereits bestehenden LEC (Local Enterprise Companies) wird eine wertvolle Unterstützung im Bereich der Information und der Anleitung für KMU bilden. Diese Maßnahme wird durch zwei weitere Maßnahmen ergänzt: Die erste dient Ausbildung für Führungskräfte besonders hinsichtlich der Erfordernisse der Qualitätskontrolle, während die zweite darauf ausgerichtet ist, in Zusammenarbeit mit dem Euro Info Centre von Inverness die Zusammenarbeit zwischen KMU und Forschungseinrichtungen sowie die Einrichtung eines Dienstleistungsnetzes im Bereich des öffentlichen Auftragswesens zu fördern.