Kommission genehmigt INTERREG-II-Programm für die Region Benelux-Middengebied
Auf Vorschlag von Kommissionsmitglied Frau Wulf-Mathies hat die Europäische Kommission ein Interreg-II-Förderprogramm mit einem Finanzvolumen von 66,3 Mio. ECU gebilligt, das für die Region "Benelux Middengebied" entlang der Grenze zwischen Flandern und den Niederlanden bestimmt ist. Unter das Programm fallen die flämischen Provinzen Antwerpen und Limburg und das zur Provinz Vlaams-Brabant gehörende Arrondissement Leuven sowie die niederländischen Provinzen Noord-Brabant und Limburg. Die Beteiligung der Europäischen Union an dem Förderprogramm beläuft sich auf 32,4 Mio. ECU, von denen auf den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 29,2 Mio. ECU und auf den Europäischen Sozialfonds (ESF) 3,2 Mio. ECU entfallen. Die nationalen und regionalen Behörden werden 24,5 Mio. ECU beisteuern, während die private Finanzierung mit 9,5 Mio. ECU veranschlagt wird. Die Hauptentwicklungsziele des Programms liegen in einer - Stärkung der Wirtschaftsstruktur des Grenzgebiets; - Belebung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Zu diesem Zweck umfaßt das Programm folgende Maßnahmen: - Verbesserung der räumlichen Struktur; - Förderung von Innovation, Technologie und Wirtschaft; - Schutz der Umwelt; - Entwicklung und Nutzung der Humanressourcen; - Förderung der sozialen Integration; - technische Hilfe. Im einzelnen wird sich das Programm auf folgendes erstrecken: - Fünf neue grenzübergreifende Vorhaben zur Umwelttechnologie; - Vier neue grenzüberschreitende Informationsnetze; - Zwei neue touristische Angebote; - 25 Landschaftsschutzgebiete beiderseits der Grenze; - 10 neue grenzübergreifende wirtschaftsorientierte Ausbildungsmaßnahmen; - Zwei neue Vorhaben zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich. Das Förderprogramm ist im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Europäischen Kommission und den nationalen und regionalen Behörden der Niederlande und Flanderns festgelegt worden.
Länder
Belgien, Niederlande