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Zweite Tagung des Europäischen Verbraucherforums

Die zweite Tagung des Europäischen Verbraucherforums fand am 21. November 1995 in der spanischen Hauptstadt Madrid statt. An der Tagung mit dem Motto "Mitteilungen und Informationen für den Verbraucher" nahmen Sachverständige aus den Bereichen Kommunikation, Werbung und Medien...

Die zweite Tagung des Europäischen Verbraucherforums fand am 21. November 1995 in der spanischen Hauptstadt Madrid statt. An der Tagung mit dem Motto "Mitteilungen und Informationen für den Verbraucher" nahmen Sachverständige aus den Bereichen Kommunikation, Werbung und Medien sowie Vertreter der Verbraucher und Bedienstete von Regierungen teil. Das Europäische Verbraucherforum geht auf eine Initiative der Kommission zur Erweiterung und Verbesserung des Austauschs zwischen den an der Verbraucherpolitik Beteiligten zurück. Ziel des Forums, dessen erste Tagung in Brüssel im Oktober 1994 stattfand, ist eine Verbesserung der den Verbrauchern offenstehenden Möglichkeiten. Das Forums stellt insofern einen neuen Ansatzpunkt dar, als daß anders als bei früheren Formen der Konsultation im Bereich der Verbraucherpolitik der Dialog zwischen den Beteiligten, die sich höchst unterschiedlich zusammensetzen, gefördert wird. Beteiligt sind somit nicht nur die Verbraucher, sondern auch die Hersteller, der Handel, Forscher usw. Gegründet wurde das Forum im Rahmen der 1994 durchgeführten Reform des Rates für Verbraucherberatung mit dem Ziel der Schaffung breiter angelegter Diskussionsmöglichkeiten und der Verbesserung der Informationsweitergabe an der Verbraucher. Die Absicht der Kommission besteht darin, alle an der Verbraucherpolitik Beteiligten auf geeignete Art und Weise in diesen Prozeß einzubeziehen. Ist der Verbraucherausschuß als Nachfolger des Rates für Verbraucherberatung lediglich Verbrauchergremium, so umfaßt das Forum auch all jene, die mit künftigen Entwicklungsrichtungen der Verbraucherpolitik befaßt sind und entsprechende Entscheidungen im weitesten Sinne zu treffen haben. Auf diese Weise soll eine neue Form des Dialogs geschaffen werden, die in praktischen Maßnahmen auf einem Gebiet einmündet, das nur zu häufig durch Interessenkonflikte gekennzeichnet ist.