Entschließung des Rates über die Zusammenarbeit mit Drittländern in Jugendfragen
Der Ministerrat der Europäischen Union hat eine Entschließung angenommen, die die verstärkte Zusammenarbeit mit Drittländern in Jugendfragen fordert. Diese Entschließung zielt darauf ab, die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den EFTA-Ländern, den mittel- und osteuropäischen Ländern und im Rahmen des Nord-Süd-Dialogs in Fragen des Austauschs und der Mobilität der Jugendlichen zu fördern. Der Rat wünscht die Stärkung der Zusammenarbeit auf folgenden speziellen Gebieten: - Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Jugendorganisationen; - Ausbildung von Jugendleitern; - Erleichterung des Zugangs von Jugendlichen zu Informationen; - Förderung des Austauschs zwischen Jugendgruppen und -vereinigungen in den Mitgliedstaaten und in Drittländern; - Teilnahme Jugendlicher an Aktivitäten für freiwillige Dienste in Drittländern, einschließlich Entwicklungsländern, mit denen die Gemeinschaft Assoziations- oder Kooperationsverträge abgeschlossen hat. In seiner Entschließung anerkennt der Rat die Bedeutung der Zusammenarbeit im Bereich Jugendfragen für die Belebung des Austauschs unter der Bevölkerung und die Förderung des weiteren Dialogs zwischen der Europäischen Union und Drittstaaten. Weiterhin unterstreicht er ihre Bedeutung für die Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.