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Mittelfristige Leitlinien für das FTE-Programm für Stahl der EGKS (1996-2002)

Die Europäische Kommission hat ihre mittelfristigen Leitlinien für das FTE-Programm der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) für Forschung und Pilot-/Demonstrationsprojekte im Bereich Stahl für den Zeitraum 1996-2002 veröffentlicht. In den 40 Jahren ihres Best...

Die Europäische Kommission hat ihre mittelfristigen Leitlinien für das FTE-Programm der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) für Forschung und Pilot-/Demonstrationsprojekte im Bereich Stahl für den Zeitraum 1996-2002 veröffentlicht. In den 40 Jahren ihres Bestehens hat die Stahlforschung der EGKS die Anstrengungen der Stahlindustrie durch eine verstärkte Forschungseffektivität unterstützt. Sie hat die Stahlindustrie in die Lage versetzt, gemeinsam große Projekte in Angriff zu nehmen, die von einzelnen Unternehmen nicht durchführbar gewesen wären, und in allen Mitgliedstaaten ein Netz von Forschern aufzubauen, über welches ein effektiver Informationsaustausch zu den Projekten und ihren Resultaten erfolgt. Die der Kommission durch den EGKS-Vertrag übertragene Aufgabe auf dem Gebiet der FTE in Bezug auf die Produktion und Verwertung von Stahl wurde mit Hilfe eines spezifischen FTE-Programms umgesetzt, das in zwei Sektoren unterteilt war: - Projekte für die Stahlforschung; - Pilot- und Demonstrationsprojekte im Bereich Stahl. Das Hauptziel des FTE-Programms für Stahl der EGKS besteht darin, die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie der Gemeinschaft unter den sich verändernden industriellen, wirtschaftlichen und politischen Bedingungen zu erhalten und auszubauen. Die wichtigsten Punkte sind in diesem Zusammenhang: - Reduzierung der Produktionskosten; - Verbesserung der Qualität; - Erhaltung der Absatzgebiete für Stahl in den traditionellen Märkten und Entwicklung neuer Produkte und Märkte; - Übernahme und Entwicklung neuer Herstellungsprozesse und Erhöhung der Recyclingkapazitäten zur Einhaltung der immer strikteren Umweltanforderungen. Diese jüngsten Leitlinien, die eine Fortsetzung derer für den Zeitraum 1991-1995 darstellen, spezifizieren die Bereiche, in denen weitere FTE-Aktivitäten im Hinblick auf Prozesse, Produkte, Umweltschutz und Recycling erforderlich sind. In diesem Zusammenhang stehen folgende Aufgaben im Mittelpunkt: - Auf Stahl ausgerichtete FTE-Aktivitäten sollten über einen integrierten Ansatz durchgeführt werden, in dem alle Themen, vom Umgang mit den Rohstoffen bis zu den Endprodukten Beachtung finden; - Die Anforderungen an Produkte und den Umweltschutz sollten in hohem Maße Eingang in die Produktionsparameter finden; - Den effektivsten Möglichkeiten für das Recycling der Produkte nach Ablauf ihrer Lebenszeit sowie dem Recycling, der Nutzung oder sicheren Lagerung der Nebenprodukte des Herstellungsprozesses muß Rechnung getragen werden; - Im Bereich Stahl durchgeführte FTE-Aktionen sollten den spezifischen Markterfordernissen Beachtung schenken; - Das Umweltbewußtsein sollte alle Bereiche dieses Sektors durchdringen und einen integralen Bestandteil neuer FTE-Entwicklungen in der Herstellung und Verwertung von Stahl bilden. Die FTE-Aktivitäten sollten insbesondere die Entwicklung forgeschrittener sauberer Technologien der Stahlherstellung unterstützen. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurde die von der Gemeinschaft finanzierte Stahlforschung vorrangig im Rahmen des EGKS-Programms durchgeführt. Der EGKS-Vertrag läuft jedoch im Jahre 2002 aus. Aus diesem Grund werden Forschungsaktivitäten im Bereich Stahl stärkeren Eingang in andere Gemeinschaftsprogramme, besonders die FTE-Rahmenprogramme finden. In den kommenden Jahren werden das FTE-Programm für Stahl der EGKS und das FTE-Rahmenprogramm parallel laufen, so daß die Eisen- und Stahlindustrie Zugriff auf beide Programme erhält. Das FTE-Programm für Stahl der EGKS wird den FTE-Themen Priorität einräumen, die nicht den für das Rahmenprogramm erforderlich Bedingungen entsprechen und speziell den Stahl betreffen. Dazu gehören: - Pilot- und Demonstrationsprojekte; - Sprezifische Untersuchungen für Prozesse der Stahlherstellung; - Förderung der Verwendung von Stahl; - Entwicklung neuer oder verbesserter Stahlsorten. Anderseits sind FTE-Vorschläge grundlegender oder bereichsübergreifender Natur an das Rahmenprogramm zu übermitteln.

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