Kommission schlägt von der Gemeinsamen Forschungsstelle durchzuführendes zusätzliches Forschungsprogramm vor
Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag für eine Entscheidung des Rates über ein im Zeitraum von 1996 - 1999 von der Gemeinsamen Forschungsstelle für die Europäische Atomgemeinschaft durchzuführendes zusätzliches Forschungsprogramm veröffentlicht. Das Programm betrifft: - Gewährleistung des sicheren Betriebs des Hochflußreaktors in Petten in den Niederlanden. Dies umfaßt den normalen Betrieb der Anlage während einer Dauer von über 250 Tagen/Jahr, das Management des Brennstoffkreislaufs sowie Sicherheits- und Qualitätsmanagement; - Effiziente Nutzung des Reaktors in einem weiten Bereich festumrissener Sektoren: Herstellung von Radioisotopen und damit zusammenhängende Tätigkeiten, Bestrahlungsprüfung von Werkstoffen für Spaltreaktoren sowie für künftige Kernfusionsreaktoren, Neutronenanwendungen auf die Festkörperphysik und Forschungen auf dem Gebiet der Werkstoffkunde, Neutronenradiographie als zerstörungsfreies Prüfverfahren sowie Neutronenbehandlung (BorNeutroneneinfangtherapie) bestimmter Krebsarten und verwandte Forschungsarbeiten. Die vorgeschlagenen finanziellen Beiträge für dieses Zusatzprogramm sind wie folgt: - Niederlande: 32,5 Millionen ECU; - Deutschland: 6 Millionen ECU; Frankreich: 1,2 Millionen ECU.
Länder
Deutschland, Frankreich, Niederlande