HCM Netzwerk auf dem Gebiet der Antikörperkatalyse
Die Europäische Kommission, GD XII, hat einen Bericht über die Arbeit des Forschungsnetzwerks auf dem Gebiet der Antikörperkatalyse veröffentlicht, das von 1993 bis 1995 durch das spezifische FTE Programm Humankapital und Mobilität (HCM) finanziert wurde. Das Netzwerk hat die Möglichkeiten untersucht, Antikörper so zu gestalten, daß sich Proteinkatalysatoren für eine Vielfalt chemischer Reaktionen mit industriellem und pharmazeutischem Potential ergeben. Antikörper spielen eine entscheidende Rolle im Abwehrmechanismus von Menschen und anderen Säugetieren. Ihre Aufgabe besteht darin, Fremdstoffe zu erkennen und sich damit zu verbinden, wodurch deren totale Zerstörung durch andere Zellsysteme gefördert wird. Da die Erforschung katalytischer Antikörper eine kostspielige, in kleinen Gruppen durchgeführte Aktivität ist, erwies sich die Etablierung eines HCM Netzwerks mit Partnern in ganz Europa als außerordentlich nützlich.