Übersäuerung der Bergseen
Ein Projekt, das auf die Verbesserung des Verständnisses der Ökosysteme abgelegener Bergseen abzielt, wurde durch das spezifische FTE-Programm der Gemeinschaft für Umwelt und Klima entwickelt. AL:PE2 (Übersäuerung der Bergseen: Paläolimnologie und Ökologie) ist ein gemeinschaftliches Projekt, das 15 Forschungsinstitutionen aus 5 EU-Ländern, Norwegen und aus drei mittel- und osteuropäischen Ländern (MOELs) umfaßt. Das Projekt stützt sich auf das ebenfalls durch die Gemeinschaft geförderte Projekt AL:PE1, das 1991 lanciert wurde, und Messungen an acht Standorten umfaßt. Das erweiterte Projekt, das 19 Standorte umfaßt, besteht aus Stichprobenverfahren und der Untersuchung von Faktoren wie: Wasserchemie, Diatomeen, zoologisches Plankton, Invertebraten und Fische. Die Ziele des Projekts sind: das Verständnis der Ökosysteme abgelegener Bergseen und deren Reaktionen auf wechselnde Niveaus der Säureablagerung; die Bewertung der Bedeutung anderer über weite Strecken in der Luft transportierten Schadstoffe wie Spurenmetalle in Ökosystemen der Bergseen; und die Identifizierung unverschmutzter abgelegener Seen innerhalb Europas, die als Referenzstandorte für Studien über Klimaveränderungen benutzt werden können.