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Weitere Schulen der "zweiten Chance"

Die Europäische Kommission hat in Zusammenarbeit mit einigen Mitgliedstaaten vier Städte ermittelt, in denen Schulen der "zweiten Chance" errichtet werden sollen. Die neuen Schulen bilden eine Erweiterung des Pilotprojekts, das im Dezember 1996 in Marseille auf Initiative von ...

Die Europäische Kommission hat in Zusammenarbeit mit einigen Mitgliedstaaten vier Städte ermittelt, in denen Schulen der "zweiten Chance" errichtet werden sollen. Die neuen Schulen bilden eine Erweiterung des Pilotprojekts, das im Dezember 1996 in Marseille auf Initiative von Frau Edith Cresson, der für Forschung, allgemeine und berufliche Bildung verantwortlichen Kommissarin, begründet worden war. Die Schulen der "zweiten Chance" sollen jungen Arbeitslosen ohne grundlegende Fertigkeiten und Abschlußzeugnis neue Möglicheiten zur beruflichen Integration eröffnen. Die Merkmale einer jeden Schule werden auf die lokalen Bedürfnissen abgestimmt, basieren aber auf den folgenden Elementen: einer Partnerschaft der lokalen Behörden, Sozialdienste und potentiellen Arbeitgeber; den Bedürfnissen des einzelnen angepaßte Unterrichtsmethoden; einer zentralen Rolle für neue Technologien; der Errichtung in benachteiligten Stadtgebieten. Schulen der "zweiten Chance" sind in den folgenden Städten geplant: - Bilbao, Spanien; - Catania, Italien; - Haemeenlinna, Finnland; - Im Stadtbereich von Attika, Griechenland. Darüber hinaus hat die portugiesische Regierung ihre Teilnahme an dem Pilotprojekt bestätigt, und mindestens zwei weitere Mitgliedstaaten werden dies voraussichtlich noch vor dem Sommer 1997 tun.

Länder

Griechenland, Spanien, Finnland, Italien

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