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Spielerische Simulation für die Ingenieurausbildung

COSIGA bietet Ingenieurstudenten die Möglichkeit, ihre Ideen und Kenntnisse mit denen von Ingenieuren in der Industrie interaktiv, online und umfassend zu messen. Wenn auch die Interaktion für alle Beteiligten eine Spielerei bleibt: Hinter der Entwicklung von COSIGA und seinem Simulationspaket stehen ernsthafte pädagogische Leitgedanken.

Digitale Wirtschaft

COSIGA wurde mit dem übergeordneten Ziel entwickelt, eine dynamische Multimedia-Plattform für eine sowohl individuell als auch global verbesserte Ingenieurausbildung zu schaffen. Die Entwickler wollten eine Umgebung schaffen, die die gleichen Herausforderungen und Möglichkeiten bieten sollte wie eine reale Ingenieurtätigkeit. Dafür verfügt das System über wirklichkeitsnahe betriebliche Umgebungen, und es beinhaltet neben den Grundprinzipien und Praktiken der Industrie auch die Komplexitäten, die mit dem Concurrent Engineering verbunden sind. Dazu zählen beispielsweise die Aspekte Kooperation, Parallelität, Goal Sharing und Kundenorientierung sowie die kontinuierliche Verbesserung der angewandten Prozesse. ADoch nicht nur diese Aspekte haben die Entwickler in ihrem Konzept umgesetzt. Schließlich liegt der Anwendungsschwerpunkt im Bereich der Ausbildung, und daher sollte COSIGA einerseits leicht an aktuelle Lehrpläne anpassbar sein, zugleich aber auch flexibel genug, um in Lehrpläne für Teilnehmer mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund und unterschiedlicher Vorbildung eingebunden werden zu können. Um diese Anforderungen zu erfüllen, wurde der Schwerpunkt der Entwicklungsarbeiten auf den Aufbau eines geeigneten Modells gelegt. Eine Vielzahl von Kriterien wurde herangezogen, um schließlich eine optimale pädagogoisch-spielerische Wahrnehmung zu erreichen. Besondere Beachtung fanden im Engineering-Simulationsmodell Gesichtspunkte wie etwa die Anwendung einer verteilten Architektur zur Vermeidung teurer Hardware oder Software für den Betrieb der Plattform. Unterstützt werden sollten außerdem umfassende Einzelteilnehmer- oder Mehrteilnehmer-Szenarien mit kurzen Reaktionszeiten des Systems sowie die Möglichkeit zum asynchronen Simulationsbetrieb über Breitband-Kommunikationssystemprotokolle wie TCP/IP und ISDN. Das Endergebnis ist eine hochinnovative Technologie zur Kombination der Ingenieurausbildung mit einer simulierten Arbeitswelt. Sie wird es möglich machen, dass Ingenieurstudenten künftig gut vorbereitet und wettbewerbsfähig in die Welt des Engineerings eintreten, gewappnet für die Anforderungen und Schwierigkeiten, mit denen sie früher oder später konfrontiert werden.

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