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Extending the economic lifetime of ageing plants by systematic engineering

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Alternde Anlagen bleiben wettbewerbsfähig

Die Leistungsfähigkeit von Industrieanlagen bedarf einer regelmäßigen Überprüfung - nicht nur aus Sicherheits- und Umweltschutzgründen, sondern auch aus Gründen der Kosteneffizienz im Hinblick auf die Gesamtmaschinenleistung, die Instandhaltung, den Austausch von Komponenten und andere wirtschaftliche Faktoren. Daher wurde eine Verfahrensweise zur Unterstützung der Entscheidungsfindung bezüglich dieser Aspekte entwickelt. Sie ermöglicht nicht nur eine Erfassung der Auswirkungen aller vorgenommenen Veränderungen, sondern liefert auch eine Gesamtübersicht über die tatsächlichen Leistungen einer Anlage, bezogen auf ihre optimale Funktionalität.

Industrielle Technologien

Die Aufrechterhaltung einer optimalen Produktion mit alternden Anlagen ist oft ein heikler Balanceakt zwischen einem Betrieb mit konstanten Wartungsintervallen, dem Austausch defekter Teile, der Erfüllung immer strengerer gesetzlicher Auflagen zum Gesundheits- und Umwelt sowie der Anlagensicherheit und nicht zuletzt natürlich einem wirtschaftlich wettbewerbsfähigen Anlagenbetrieb. Zur Erzielung optimaler Anlagenleistungen wurde deshalb das Verfahren ELAPSE (Economic Life of Aging Plants by Systematic Engineering) entwickelt. Es gestattet die Analyse von Industrieanlagen im Hinblick auf ihre Wirtschaftlichkeit und Überlebensfähigkeit. Mit ELAPSE können Industriebetriebe die besten verfahrenstechnischen Maßnahmen aufspüren, beurteilen und festlegen, die getroffen werden sollten, um die Langlebigkeit und Wettbewerbsfähigkeit einer Anlage zu sichern. Auf der Basis von Daten, die den anwendbaren Industriestandards für ähnliche Anlagen entnommen sind, gestattet das ELAPSE-Verfahren eine vergleichende Beurteilung der Auswirkungen von Veränderungen, Instandhaltungsmaßnahmen und der Auswechselung von Komponenten. Auf diese Weise kann sich die Betriebsleitung ein anschauliches Bild über die zur Optimierung der Leistungsstandards am besten geeigneten Maßnahmen machen, noch bevor kostspielige Aktivitäten in die Wege geleitet werden. Das ausgesprochen bedienerfreundliche Verfahren bietet einerseits Möglichkeiten zur Eingabe des Expertenwissens von Anlagenspezialisten und kann andererseits als Hilfsmittel zur Analyse der Anlagenleistung anhand von archivierten Daten eingesetzt werden. Der Einsatz der Software gestattet die Schaffung einer Testumgebung für verschiedene Alternativen. Diese Umgebung veranschaulicht die Auswirkungen einer Vielzahl von möglichen Veränderungen und liefert Daten über die besten Verbesserungsstrategien, simuliert die Auswirkungen der vorgenommenen Veränderungen, führt Vergleiche mit einem Referenzmodell durch und verkürzt so den kostenintensiven Prozeß von teuren Überholungs-, Verbesserungs- oder Renovierungsmaßnahmen, die sich aber später vielleicht doch nicht als optimal erweisen. Die Verfahrensweise eignet sich für Kernspaltungsanlagen, kann aber auch in einer Vielzahl anderer Industrieanlagen zur Anwendung kommen. Zur Beratung darüber stehen die Entwickler zur Verfügung.

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