Skip to main content

Article Category

Nachrichten

Article available in the folowing languages:

"Electronic publishing" : Strategic developments for the European publishing industry towards the year 2000 (Elektronisches Publizieren: strategische Entwicklungen für die europäische Verlagsindustrie im Vorlauf zum Jahre 2000).

Die Europäische Kommission, GD XIII, hat die Ergebnisse einer Studie unter dem Titel 'Elektronisches Publizieren - strategische Entwicklungen für die europäische Verlagsindustrie im Vorlauf zum Jahre 2000' veröffentlicht. Die von der Kommission in Verbindung mit dem Programm I...

Die Europäische Kommission, GD XIII, hat die Ergebnisse einer Studie unter dem Titel 'Elektronisches Publizieren - strategische Entwicklungen für die europäische Verlagsindustrie im Vorlauf zum Jahre 2000' veröffentlicht. Die von der Kommission in Verbindung mit dem Programm INFO 2000 in Auftrag gegebene Studie soll als Instrument zur Analyse der Änderungen dienen, die im Laufe der letzten drei Jahre auf dem Gebiet des elektronischen Publizierens stattgefunden haben, sowie als Schlüssel zum Verständnis der Bedeutung dieser Änderungen für die Zukunft. Die als EL-PUB2 bezeichnete Studie konzentriert sich auf Entwicklungen im Bereich des Online-Publizierens und die Explosion von Internet-gestützten Dienstleistungen im Rahmen des World Wide Web. Die Ergebnisse basieren auf ausgiebigen Forschungsarbeiten und zahlreichen Interviews mit Verlegern in Europa, den USA, Kanada und Japan sowie auf den Schlußfolgerungen mehrerer Workshops mit Experten aus der Industrie und auf einer selektiven Anwenderumfrage. Die Studie legt die Optionen für eine strategische Positionierung dar, die es der europäischen Verlagsindustrie im Vorlauf zum 21. Jahrhundert ermöglichen soll, ihren Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb beizubehalten. Die Studie umfaßt eine ausführliche Analyse der Chancen, die sich durch Online-Publizieren bieten und unterstreicht die Bedeutung von Materialanbietern zur Förderung des Geschäfts im Markt der Informationsdienste. Die Verlagsmärkte sind breit gefächert - nicht nur in den verschiedenen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, sondern auch im Hinblick auf Mediensektoren und die Art des Publikums. Verleger von Zeitungen, Zeitschriften, STM, Büchern, Spielen sowie Verlagskonzerne haben ein unterschiedliches Publikum sowie unterschiedliche Kundenerwartungen, Vertriebssysteme, Gewinnstrukturen und Unternehmensgrößen. Die neue Studie bietet strategische Einblicke und Ratschläge für die einzelnen Hauptakteure im künftigen Markt des elektronischen Publizierens. In einer Stellungnahme zu dem Bericht bemerkte Herr Robert Verrue, Generaldirektor von GD XIII, daß die Studie tatsächlich die Gelegenheiten aufzeigt, die der Verlagswelt im neuen digitalen Zeitalter offenstehen. Die gute Nachricht ist, daß der europäische Verleger aus diesem Übergang vom Griffel zum Bildschirm ausgiebig Gewinn schöpfen kann."