Fernerkundung von Methanverlusten unter Verwendung der Lasererkennung
Das als Laserpointer bezeichnete System misst die Spektralabsorption von Methan, während sich der Laserstrahl um ein vermutetes Leck herum in der Luft bewegt. Verschiedene Gase absorbieren Licht in unterschiedlichen Frequenzen, somit verfügt jedes über eine charkteristische Absorptionssignatur. Das System des Projektteams kann aus einer Entfernung von bis zu 30 Metern auf das auf Lecks zu überprüfende Gebiet gerichtet werden. Die praktischen Erprobungen zeigten, dass es Methankonzentrationen von 10 bis mindestens 1000ppmm (parts per million by mass) erkennen konnte. Durch eine zeitliche Auflösung von 100 Millisekunden (ms) beschleunigt der Laserpointer auch die Erkennung von Gaslecks. Sowohl die Geschwindigkeit der Erkennung von Lecks als auch die Reichweite senken Risiken und tragen möglicherweise zur Rettung von Menschenleben bei. Von Siemens und von der Glasgow University wurde eine Reihe von Prototypen hergestellt. Die kompakten Instrumente, die über ein geringes Gewicht und einen niedrigen Energieverbrauch verfügen, stehen zur kommerziellen Nutzung in einem bedeutenden, großen europäischen Markt für dieses Equipment zur Verfügung.