Wellenkraftanlagen profitieren vom Wissen über die Windkraft
Die gegenwärtige auflandige Wissensbasis lässt reichlich Raum für Unsicherheiten, wenn es um die Konzeption von ablandigen Turbinen geht. Die Notwendigkeit, Entwurfsstandards zu entwickeln, die auch ablandige Turbinen abdecken, ist deshalb unumgänglich. In Anbetracht der steigenden Nachfrage nach sauberen Energiequellen könnten die sozialen Folgen solcher Gestaltungsstandards enorm sein. Da die Design-Überlegungen zu ablandigen Turbinen unzureichend sind, mussten sich die Forscher den bereits bestehenden Wissensquellen über auflandige Windkraftwerke zuwenden. Ein Hauptschwerpunkt lag darin, die technischen Verfahren für auflandige Windkraftwerke mit den technischen Verfahren für ablandige Turbinen zu kombinieren. Um eine hochmoderne Wissensbasis zur Konzeption von ablandigen Turbinen liefern zu können, wurden mit Hilfe früherer Informationsquellen bestimmte entscheidende Elemente untersucht. Tragfähige, probabilistische Methoden für neue Modelle zur Entscheidungsfindung in den Bereichen Lastfälle, strukturelle Integrität, Sicherheitsleistung, Wartung usw. waren nur einige dieser Kriterien. Derzeit ist das EU-finanzierte Projekt sehr erfolgreich. Es stellte Richtlinien für effektivere und effizientere Fertigungsprozesse auf und führte ebenso zur Ausarbeitung von Empfehlungen für bewährte Verfahren. Darüber hinaus wurden Vorschläge zu Sicherheitsfaktoren in Bezug auf Materialverschleiß und Fälle extremer Belastung, Wartungssicherheit und Turbinenleistung aufgestellt. In der Hoffnung, erstmals Industriestandards aufstellen zu können, die den europäischen CENELEC-Kriterien entsprechen, werden die Projektmitglieder die Ergebnisse verbreiten. Für das Projekt wird weitere Forschungs- und Entwicklungsunterstützung benötigt, und die sich abzeichnenden Fachkenntnisse werden zu Beratungszwecken zur Verfügung gestellt.