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Kommission fordert verbesserten Zugang zu beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Europäische Kommission hat einen Bericht verabschiedet, in dem der Zugang zu beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten für Arbeitnehmer in den EU-Mitgliedstaaten untersucht wird. Der Bericht beschreibt wesentliche Unterschiede hinsichtlich der Weiterbildungsmöglichkeiten, n...

Die Europäische Kommission hat einen Bericht verabschiedet, in dem der Zugang zu beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten für Arbeitnehmer in den EU-Mitgliedstaaten untersucht wird. Der Bericht beschreibt wesentliche Unterschiede hinsichtlich der Weiterbildungsmöglichkeiten, nicht nur zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten, sondern auch zwischen einzelnen Arbeitnehmerkategorien. Dieser Bericht basiert auf Berichten der Mitgliedstaaten und von Organisationen, die die Sozialpartner vertreten. Es handelt sich um den ersten vollständigen Bericht über die Berufsbildung in Europa. Die Hauptpunkte dieses Berichts sind folgende: - Das Ziel des allgemeinen Zugangs zur beruflichen Weiterbildung für alle Arbeitnehmer in der Union ist noch lange nicht erreicht; - Es bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten und den verschiedenen Unternehmens- und Arbeitnehmerkategorien; - Generell verfügen die wohlhabendsten Länder über die besten Strategien für die berufliche Weiterbildung, was das Risiko beinhaltet, daß sich die bestehende Kluft in der Union noch erweitert; - Es gibt sehr zahlreiche Unternehmungen auf diesem Gebiet, die auf die Verbreitung der sog. "Besten Praxis" abstellen. Die drei von der Kommission angeregten Initiativen sind Bestandteil des Vertrauenspakts für Beschäftigung und sollen einen Beitrag zum Aufbau eines europäischen Bezugsrahmens für die Erleichterung des Zugangs zur beruflichen Weiterbildung leisten. Die Kommission macht folgende Vorschläge: - Einleitung einer Konzertierung mit den Sozialpartnern zum Thema berufliche Weiterbildung. (Die Beratungen sollten im Herbst 1997 beginnen); - Vorschlag für einen Beschluß des Rates im Oktober 1997 zur Konsolidierung der Berichte der Mitgliedstaaten und der Sozialpartner und die Zusammenstellung vergleichbarer Daten. Diese Maßnahmen sollten eine regelmäßigen Bewertung (Benchmarking) der erzielten Fortschritte im Drei-Jahre-Rhytmus möglich machen; - Vorhaben im Bereich der beruflichen Weiterbildung und des Zugangs zu Qualifikationen während der beiden verbleibenden Jahre der LEONARDO DA VINCI Berufsbildungsprogramme und der Vorbereitung weiterführender Berufsbildungsprogramme sollte verstärkte Aufmerksamkeit geschenkt werden.