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Inhalt archiviert am 2024-05-15
New generation dielectromagnetic based micromachines, components and materials

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Die Trockenmischung weicher magnetischer Werkstoffe

Bei weichen magnetischen Werkstoffen (SMCs - Soft Magnetic Composites) handelt es sich um Materialien mit gesteigerten ferromagnetischen Eigenschaften, die die konventionell in einigen Anwendungen genutzten magnetischen Blechteile ersetzen können. Verminderter Materialverbrauch, bessere Energieeffizienz und die Möglichkeit des Produktrecyclings am Ende des Lebenszyklus sind nur einige der Vorteile einer solchen Wahl. Diese Vorteile liefern den Anreiz für neue Möglichkeiten, Design und Herstellung von SMCs zu verbessern.

SMC-Werkstoffe werden mit Hilfe eines Pulvermetallurgie-Verfahrens hergestellt, bei dem weiche magnetische Pulver und ein bindendes Isoliermittel zusammengepresst werden, um Produkte mit dreidimensionalen (3D) magnetischen Eigenschaften zu erzeugen. Derzeit werden flüchtige und entzündliche organische Lösungsmittel als Medium zur Herstellung isolierender Beschichtungen für Eisenpulver innerhalb komplexer Nassverarbeitungsverfahren genutzt. Beim Versuch, die Komplexität des Verfahrens und die entsprechenden Maschinenkosten zu reduzieren, wurde im Rahmen des DIELECTROMAGNETICS-Projekts ein neues Verfahren zur Herstellung beschichteter Pulver entwickelt. Diese Methode basiert auf einer Trockenmisch-Technologie mit entsprechenden Zusätzen und kann bequem mit Standardgeräten zur Pulververarbeitung angewandt werden. Mit Hilfe dieses Prozesses können Pulverhersteller anwendereigen beschichtete Pulver zu geringen Kosten herstellen. Darüber hinaus können Werkstoffproduzenten je nach Lizenzierung der Beschichtungstechnologie die Pulver intern und kostengünstig gemäß eigener Spezifikationen und individueller Eigenschaften zur geplanten Nutzung bearbeiten. Hersteller oder Endnutzer magnetischer Maschinen und Motoren, insbesondere in den Sektoren Luft- und Raumfahrt oder Hochleistungselektronik, werden gemeinsam mit Pulvermetallurgieunternehmen von der Einführung der Technologie profitieren. Und dies nicht nur, weil sich ihnen so eine Alternative zu den auf konventionelle Weise kommerziell hergestellten SMCs bietet, sondern auch, weil sie so Materialien mit den erforderlichen Merkmalskombinationen beschaffen können.

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