Zeitstempel und Datendetektive
Hierzu bestehen fortwährend Bedenken bei allen Beteiligten, die mit der Zeit immer größer werden. Häufig besteht ein Konflikt zwischen gesetzlichem Datenschutz und der Überwachung der Dienste, wie sie für Sicherheitsplattformen häufig erforderlich ist. Je größer das Wachstum des Einen umso größer der Druck auf das Andere. Die QoS-Anforderungen für Stabilität und Benutzersicherheit müssen dringend und umfassend behandelt werden, da Benutzer ungewollten Angriffen und Serviceunterbrechungen ausgesetzt sind. Vor diesem Hintergrund hat das IST-basierte Projekt ein Gerät entwickelt, das erfasste Informationspakete mit einem präzisen Zeitstempel versieht. Diese Zeitstempel werden von einem hierfür bestimmten Server empfangen, der so ausgelegt ist, dass er Zeitstempel für QoS-Metriken wie Jitter, Delay und Loss usw. bestimmt und analysiert. Weiterhin können die gesammelten Informationen für die Ermittlung und Vermeidung feindlicher Angriffe auf das System untersucht werden. Die Metriken können zudem zur Bestimmung der Systemleistung verwendet werden. Beispielsweise kann eine Metrik für eine bestimmte Aufgabe eingesetzt werden, z. B. für die Bestimmung der Download-Zeit einer Datei. Es kann auch ein Round-Trip Ping-Signal erfasst werden, wenn ein VoIP-Fluss qualifiziert werden soll. Weiterhin können sie verwendet werden, um Schwächen im System aufzudecken, beispielsweise das Fehlen von Messungen an einer Stelle im Netzwerk oder die Bestimmung eines unnormalen Ereignisses. In einer Welt, in der Informationsaustausch mit Wettbewerbsfähigkeit gleichzusetzen ist und schnell zwischen verschiedenen Systemen stattfindet, stellen Pakete mit Zeitstempel nicht nur die Systemintegrität sicher, sondern steigern auch die Wettbewerbsfähigkeit. Umfassende Tests haben zu bestätigten Ergebnissen geführt und zeigen, dass ein in das QoS-System integrierter Zeitstempel-Mechanismus entsprechend den SLA (Service Level Agreements) und SLS (Service Level Specifications) konfiguriert werden kann.