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Inhalt archiviert am 2024-06-16
European aeronautics science network - phase ii

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Exzellente Luftfahrt

Die Aufrüstung des European Aeronautics Science Network gewährleistet nun, dass den auf diesem Gebiet arbeitenden Universitäten und Hochschulen zu Innovationszwecken eine fantastische Plattform zur Verfügung steht.

Der europäische Luftverkehr ist ein Hauptumsatzträger für den Kontinent - es arbeiten mehr als drei Millionen Menschen in diesem Industriesektor. Diese Zahl könnte bis 2020 auf bis zu sieben Millionen ansteigen, sollten die Faktoren High-Tech-Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in diesem Sektor Priorität für die EU erhalten. Mit diesem Ziel vor Augen sollte das EU-finanzierte Projekt "European aeronautics science network - phase II" (EASN II) die wissenschaftliche Entwicklung an den Hochschulen in Programmen stärken, die einen Bezug zur Luftfahrt haben. Ziel war, Barrieren in der Kette der Luftfahrtforschung wie Zerstückelung, ineffizienter Kommunikation, Mangel an Inkubatorprogrammen und schwachen Gesamtforschungsstrategien entgegenzuwirken. Um diese Projektziele erreichen zu können, entwickelten die Teammitglieder eine Netzwerkstruktur für Hochschulen aus dem Bereich Wissenschaft und Technik (W/T), die die Entwicklung fördern und zu Innovationen ermutigen soll. Die Struktur unterteilte Europa in fünf geografische Regionen, in der jeweils eine bestimmte Universität als regionale Anlaufstelle dient. Zunächst stufte das EASN-Netzwerk die verschiedener Technologiebereiche der Luftfahrt in Kategorien ein. Dies betrifft insgesamt 23 europäische Ländern, 200 Universitäten sowie 600 Hochschullehrerinnen und -lehrer. Dazu zählen überdies Verbände kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), Forschungseinrichtungen und EU-Interessengruppen. Die EASN II-Initiative erhöhte die Anzahl der Universitäten und Hochschulen auf 250 mit mehr als 9.000 Mitarbeitern, was den Einrichtungen eine viel stärkere kollektive Stimme verleiht. Das Projekt füllte die Lücken in der Infrastruktur des ursprünglichen EASN und leistete einen Beitrag zur Stärkung des Europäischen Forschungsraums (EFR). Das Geleistete soll nun den Weg zu einem dauerhaften, sich selbst finanzierenden Verband von Universitäten für die Luftfahrtforschung ebnen. Man verspricht sich von dem Netzwerk die Erleichterung der Mobilität in Europa sowie bessere wissenschaftlich-technische Schulungen und Weiterbildungen für die Mitarbeiter des Sektors. Auch die Projekt-Website wurde aktualisiert, um noch mehr zweckdienliche Informationen zu liefern, die Anmeldung für eine EASN-Mitgliedschaft zu erleichtern und damit die Schaffung neuer Interessengruppen zu ermöglichen. Die Website und das Projekt insgesamt verheißen für die nächsten Jahre eine stärkere und robustere europäische Luftfahrtindustrie.

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