EU-Finanzierung zur Unterstützung der Flutverhinderung im Rhein-Maas-Bereich
Die Europäische Union wird 137 Millionen ECU zur Unterstützung neuer Flutvorbeugungsmaßnahmen entlang der Flüsse Rhein und Maas in Belgien, Frankreich und Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden und der Schweiz zur Verfügung stellen. Die Finanzmittel kommen von der Gemeinschaftsinitiative INTERREG II, die grenzüberschreitende Kooperation unterstützt. Die Gesamtausgaben für das Programm, das die Vorbeugung gegen Schaden durch Fluten im Einzugsgebiet der Flüsse und die Herstellung eines Gleichgewichts zwischen den verschiedenen Aktivitäten in bezug auf das nachhaltige Management des Wassers in dem Bereich beabsichtigt, betragen 427 Millionen ECU. Zu den im Rahmen des Programms unterstützten Maßnahmen zählen: - Maßnahmen im Einzugsgebiet, wie die Wiederherstellung und Schaffung von Überschwemmungsbereichen, Wiederherstellung von Flußwindungen und alten Flußläufen und Verbesserung der Bodenporosität; - Maßnahmen an wichtigen Flußbetten, die einige der im letzten Jahrhundert durchgeführten Veränderungen rückgängig machen sollen, dazu gehören das Absenken und Erweitern der Flußdämme und das Vertiefen des Flußbettes; - Verbessern des Wissens und der Kooperation durch Entwicklung von Raumplanungsmodellen, Förderung und Durchführung bester Verfahren, Bestimmung gefährdeter Gebiete und Sensibilisierungsmaßnahmen.
Länder
Belgien, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Niederlande