Unternehmer trainieren Handel mit CO2
Nach Schätzung von ISI-Forschern sind in Deutschland rund 3 000 bis 4 000 Unternehmen betroffen - große Konzerne ebenso wie Mittelständler. Darunter besonders solche, die Anlagen mit einem hohen Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid betreiben. Zu den energieintensivsten Unternehmen zählen die der Branchen Energieerzeugung, Metall und Baustoffe wie Glas, Keramik und Zellstoffe. Sie müssen künftig für das Versprechen gerade stehen, das die Bundesregierung 1997 der Völkergemeinschaft im Kyoto-Protokoll gab: die Emissionen aller Treibhausgase bis zum Jahr 2012 deutlich zu senken. Betriebe müssen ab 2005 für jede emittierte Tonne Kohlendioxid ein Zertifikat vorweisen. Überschüssige Zertikate können europaweit an andere verkauft werden - ab dem Jahr 2008 voraussichtlich weltweit. Kann ein Unternehmen dagegen nicht genügend Zertifikate vorweisen, drohen saftige Bußen.
»Der richtige Umgang mit dem Emissionshandel ist vielen Unternehmern noch unklar«, weiß jupiter-Projektleiter Dr. Gorden Spangardt. »Kern unseres eineinhalb Jahre dauernden Trainings ist ein Planspiel, in dem der Emissionshandel der Jahre 2005 bis 2012 im Zeitraffer durchgespielt wird.« An erster Stelle steht eine Bestandsaufnahme, bei der die Teilnehmer klären sollen, wie viel Kohlendioxid ihr Unternehmen emittiert. Im Januar 2004 beginnen die ersten zwölf Firmen mit dem Training - weitere Interessenten können noch aufgenommen werden. Technische Maßnahmen der Emissionsminderung vermittelt der Workshop »Zur Sache Herr Ingenieur!«, am 24. November ebenfalls in Oberhausen.,Ansprechpartner zum Jupiter-Training(öffnet in neuem Fenster) und Workshop(öffnet in neuem Fenster):,Dr. Gorden Spangardt,Telefon: +49 (0)2 08 / 85 98-11 79 ,E-mail: gorden.spangardt@umsicht.fraunhofer.de<br>Fraunhofer-Institut fur Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT(öffnet in neuem Fenster),Osterfelderstra?e 3,D-46047 Oberhausen<br>zum Leitfaden:,Dr. Regina Betz,Telefon: +49 (0)7 21 / 68 09-2 49,E-mail: r.betz@isi.fraunhofer.de<br>Dr. Joachim Schleich,Telefon: +49 (0)7 21 / 68 09-2 03,E-mail: j.schleich@isi.fraunhofer.de<br>Fraunhofer-Institut fur Systemtechnik und Innovationsforschung ISI(öffnet in neuem Fenster),Breslauer Stra?e 48,D-76139 Karlsruhe<br>Weitere Informationen:,http://www.isi.fraunhofer.de/u/klimabonn.html (Leitfaden)<br>Studie "Flexible Instrumente im Klimaschutz" pdf(öffnet in neuem Fenster),