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Sport trotz Herzinsuffizienz

Um Gewissheit über den aktuellen körperlichen Zustand zu bekommen, hat das Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS eine einfach handhabbare Lösung entwickelt: das System SYSvital.

4 März 2009 - 4 Juni 2009
Österreich
Sport trotz Herzinsuffizienz

Körperliche Bewegung ist auch für Patienten mit Herzinsuffizienz von großer Bedeutung. Doch wie weit können sie sich wirklich belasten? Ist Sport ohne Angst vor Überlastung oder einer erneuten Herzattacke überhaupt möglich?

Um Gewissheit über den aktuellen Zustand zu bekommen, hat das Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS eine einfach handhabbare Lösung entwickelt: das System SYSvital.

Ein kleines, sehr leichtes Basisgerät trägt der Patient ständig am Körper, um die Bewegungen und Herzschläge (EKG) aufzuzeichnen und zu untersuchen, ohne dass es ihn in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt. Dabei werden minimale und maximale Herzraten, ST-Veränderungen und Vorhofflimmern in dem zigarettenschachtelgroßen Gerät bestimmt. Gleichzeitig wird die Bewegung erfasst und klassifiziert. Durch die Kombination der Werte untereinander kann die Diagnose deutlich verbessert werden. So wird beispielsweise die Herzrate in Verbindung mit der Bewegungsanstrengung beurteilt. Ebenso lassen sich die Erholzeiten nach eine körperlichen Anstrengung bestimmen. Die Daten werden über ein Homegateway auf ein Internetportal abgelegt. Dort hat der Arzt Zugriff auf die Daten und gibt entsprechende Hinweise über die körperliche Verfassung oder zu Unregelmäßigkeiten im EKG.

Die Bedienung der Geräte ist sehr einfach. Damit der Patient sich noch sicherer fühlt, kann das System um weitere Komponenten wie Blutdruck-, Gewichts- und Blutzuckermessungen erweitert werden. So kann man beruhigt auf den nächsten Berg steigen, ohne Angst vor einem neuen Herzinfarkt zu haben.
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