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Inhalt archiviert am 2022-07-06

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Messender Laserprojektor

Das Fraunhofer IPMS zeigt auf der Laser 2009 einen Demonstrator eines derartigen Systems, welches den sich kontinuierlich ändernden Abstand zu einem Objekt mißt und den Meßwert auf die Oberfläche des Objekts projiziert.

15 Juni 2009 - 18 Juni 2009
Österreich
Ultra-kompakten Projektionssystemen basierend auf Lasern als Lichtquelle und Mikroscannerspiegeln zur Lichtablenkung wird ein enormes Marktpotenzial hinsichtlich des Einsatzes für Infotainment vorhergesagt, da sie sich perspektivisch in mobile Geräte integrieren lassen. Die Projektion erfolgt nach dem Flying-Spot-Prinzip: der vom zweidimensionalen Scannerspiegel reflektierte Laserstrahl beschreibt auf der Projektionsfläche eine sehr dichte Lissajous-Figur, bei der jeder Bildpunkt innerhalb der für ein Bild zur Verfügung stehenden Zeit überstrichen wird. Durch die synchrone elektrische Modulation der Laserquellen mit dem Antrieb des Scannerspiegels kann die Projektion beliebiger Bildinhalte erzielt werden. Die Vorteile derartiger Systeme kommen aber auch in der Meßtechnik und in industriellen Anwendungen zum Tragen, wie der auf der Laser 2009 gezeigte Demonstrator belegt. Das System mißt den sich kontinuierlich ändernden Abstand zu einem Objekt und projiziert den Meßwert auf die Oberfläche des Objekts. Wegen der quasi unbegrenzten Schärfentiefe ist das projizierte Bild immer scharf. Konkrete Anwendungen von Laserprojektionssystemen in der Industrie liegen in der Montage-Unterstützung, der Augmented Reality und sonstigen Applikationen, bei denen die Darstellung von Zusatzinformation dem Anwender den Arbeitsprozeß vereinfacht. Damit wird zum erstenmal ein derartiges System präsentiert, das gleichzeitig Sensorik und Bilddarstellung in sich vereint. Das Fraunhofer IPMS hat neben dem Scannerspiegel als zentralem Bauelement auch sämtliche Elektronik und Signalverarbeitung entwickelt.
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