Hefe als Zellenfabrik
Ziel dieses Symposiums ist die Herstellung von Kontakten unter jungen Forschern, die sich mit dem biochemischen und physiologischen Engineering und der Gentechnik von Hefe für industrielle Aufgaben befassen. Im Brennpunkt dieser Veranstaltung liegen die industrielle Nutzung der Hefe und Fragen wie die Einstellung der Öffentlichkeit zur Gentechnik und ihrer Anwendung in der Lebensmittelindustrie.
Die Veranstaltung befaßt sich mit der Untersuchung neuer Anwendungsmöglichkeiten für Hefe bei Nahrungsmittelprozessen, sowie bei der Produktion von Enzymen und Arzneimitteln. Insbesondere die nachfolgende Gebiete sollen auf diesem Symposium behandelt werden:
- Stoffwechsel-Engineering von Saccharomyces cerevisiae zur Verbesserung von Industrieprozessen;
- Vergärung von Zuckern in Stärkehydrolysaten;
- Industrielle Biotechnologie in Europa: Optionen und Hindernisse;
- Die Wirkung der Gentechnologie auf die Nahrungsmittelindustrie;
- Vom Genom zum Metabolom: die systematische Analyse der Hefegen-Funktion;
- Milchsäurebakterien als Zellenfabriken;
- DNA-Chip-Technologie und die Zukunftsperspektiven der Funktionsanalyse;
- Nährstoffinduzierte Signalübertragung und Steuerung des Stoffwechsels, der Streßresistenz und des Wachstums von Hefe;
- Optimierung der Eiweißabscheidung in der Hefe;
- Modifikation der Stoffwechselströme bei der Hefe: Engineering und Analyse der Ergebnisse.
Auf dem Programm steht auch eine Präsentation von Bruno Hansen, dem Leiter für die biologischen Wissenschafen der Europäischen Kommission.
Weitere Angaben über diese Veranstaltung finden sich im Web unter:
http://www.ecyeastsymp.com/(öffnet in neuem Fenster)