Die Schweiz arbeitet auf volle Assoiziierung mit dem Fünften Rahmenprogramm hin
Der Generaldirektor von GD XII, Jorma Routti, sprach im Rahmen seiner Präsentation über die Ziele und den Inhalt des Fünften Rahmenprogramms. Es folgte eine detailliertere Präsentation mit einer Übersicht über das Informationsgesellschaft-Programm, bei der die wachsende Bedeutung von Dienstleistungen und Anwendungen betont wurde.
Die Schweiz beteiligte sich am Vierten Rahmenprogramm auf der Basis von Einzelprojekten. Jetzt könnte sich der Umfang der Beteiligung verdoppeln, meinte der Präsident der Forschungskommission des Vereins Schweizerischer Maschinen-Industrieller, eines Industrieverbands des Maschinenbausektors. Er sagte, daß schweizerische Unternehmen ein starkes Interesse an einer Teilnahme an Rahmenprogramm-Projekten hätten, und daß schweizerische Unternehmen ein wachsendes Interesse an einzelnen Projekten des Rahmenprogramms hätten, das eine sehr wertvolles Instrument sei, insbesondere für die KMU.
Charles Kleiber, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, betonte die Bedeutung, die der vollumfänglichen Assoziierung der Schweiz mit dem Fünften Rahmenprogamm beizumessen sei. Die fortgesetzte Beteiligung auf der Basis von Einzelprojekten würde langfristig zu einer Benachteiligung schweizerischer Forschung und könnte zur Isolierung von der europäischen Forschungsgemeinschaft führen. Abgesehen von dem Rahmenprogramm ist die Schweiz Vollmitglied aller europäischen Forschungsinitiativen und -organisationen. Die Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU über die Art seiner Beteiligung am Fünften Rahmenprogramm laufen weiter.
Weitere Auskünfte erteilt:
Lino de Faveri
Bundesamt für Bildung und Wissenschaft
Tel. +41-31-3229964
Fax +41-31-3227854
Email: Lino.Defaveri@bbw.admin.ch