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Sira sieht eine Zukunft für Sol-Gel-Technologie

Optische und chemische Sensoren, kratzfeste Beschichtungen, Enzymträger und Bioimplantate sind einige der möglichen Anwendungen für Sol-Gel-Technologie, die im Rahmen eines eintägigen, intensiven Seminars des umfangreichen Sira-Ausbildungsprogramms behandelt werden.

Diese Tec...

1 Januar 2010 - 1 Januar 2010
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Optische und chemische Sensoren, kratzfeste Beschichtungen, Enzymträger und Bioimplantate sind einige der möglichen Anwendungen für Sol-Gel-Technologie, die im Rahmen eines eintägigen, intensiven Seminars des umfangreichen Sira-Ausbildungsprogramms behandelt werden.

Diese Technologie kombiniert nicht nur traditionelle optische und keramische Werkstoffe mit biologischen Molekülen, sondern sie bietet auch optischen Systemdesignern preisgünstige, praktische Mittel für die Herstellung kleiner, hochreiner Quarzbausteine.

Der Dozent wird Dr. Carole Perry von der Universität Nottingham Trent sein. Sie ist eine führende Expertin auf dem Gebiet der Grundsätze und der Anwendungsmöglichkeiten der Sol-Gel-Technologie und hat umfassende Forschungsarbeiten geleistet, die von der Industrie und der Europäischen Union gefördert wurden.

Diese Technologie führte zu einer neuen Klasse von Werkstoffen, bei denen organische Moleküle in poröse, anorganische Substanzen eingebaut werden, wie z.B. organisch modifizierte Keramikwerkstoffe oder "Ormocere". Bioverträgliche Varianten können als optische oder chemische Sensoren und Implantate für die Beobachtung und Steuerung chemischer und biochemischer Prozesse bei industriellen, biologischen und medizinischen Anwendungen verwendet werden. Bei der Anwendung alleine auf Quarz stellt diese Technologie einen praktischen Weg zur Herstellung komlizierter optischer Mikrolinsen durch Formen anstelle durch maschinelle Bearbeitung dar, wie sie beispielsweise in endoskopischen Lasern für chirurgische Zwecke eingesetzt werden. Mikrooptische Systeme mit sphärischen, zylindrischen oder anderen brechenden Flächen lassen sich mit der Sol-Gel-Technologie formen. Das gleiche gilt für Bausteine mit Nuten und Flanschen, die die Vereinfachung und Miniaturisierung von optischen Systemen gestatten. Da bei dem Verformungsprozeß ein hoher Grad gleichförmiger Schrumpfung stattfindet, ist es möglich, Mikrobausteine mit Merkmalen herzustellen, die kleiner als die der Mutterformen sind.

Die Teilnehmer an diesem Kursus werden in eine Lage versetzt, in der sie die Sol-Gel-Technologie maximal nutzen können. Die physikalisch-chemischen Grundsätze hinter dieser Technologie werden dabei erklärt, jedoch liegt der Schwerpunkt auf der Anwendung - in der Optik, der Optoelektonik, der Elektrokeramik und der Prozeßkatalyse, sowie auf der Produktion von Ormoceren und bioverträglichen Bausteinen.

Weitere Auskünfte erteilt:

Anne Burns
Technology Marketing Manager
Sira Ltd
South Hill
Chislehurst
Kent BR7 5EH
UK
Tel. +44-181-4672636; Fax: +44-181-4676515
E-mail: anne.burns@sira.co.uk