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Inhalt archiviert am 2022-07-14

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Die nützlichen, die schädlichen und die tödlichen Pilzmetaboliten

Auf einem fünftägigen internationalen Symposium werden sowohl die Probleme als auch die Chancen in Zusammenhang mit der ganzen Bandbreite der Aktivitäten bioaktiver Pilzmetaboliten behandelt. Das Symposium findet vom 22. bis 27. April 2001 in Swansea, Wales, statt.
Pilzmetabol...

22 April 2001 - 22 April 2001
 
Auf einem fünftägigen internationalen Symposium werden sowohl die Probleme als auch die Chancen in Zusammenhang mit der ganzen Bandbreite der Aktivitäten bioaktiver Pilzmetaboliten behandelt. Das Symposium findet vom 22. bis 27. April 2001 in Swansea, Wales, statt.
Pilzmetaboliten werden zur Entwicklung verschiedener wichtiger medizinischer und agrochemischer Substanzen verwendet und werden weiterhin als Quelle für Bleiverbindungen in diesen Bereichen erforscht. Es werden Strategien für die erfolgreiche Aufspürung und Ausnutzung der bioaktiven Bleiverbindungen untersucht. Einige Metaboliten haben auch negative Auswirkungen, insbesondere im Hinblick auf die Kontamination roher Nahrungsmittel. Darüber hinaus werden auch Ökologie, Produktion und Überwachung von Mykotoxinen auf diesem Symposium behandelt.
Zusätzlich soll im Rahmen der Veranstaltung eingeschätzt werden, ob von biologischen Pilzkontrollsubstanzen produzierte Metaboliten eine Gesundheitsgefahr für Mensch und Tier darstellen. Darüber hinaus umfaßt die Veranstaltung eine Überprüfung der Maßnahmen, um die in die Nahrungskette eindringenden toxischen Pilzmetaboliten zu ermitteln und/oder ihren Eintritt in die Nahrungskette zu verhindern.
Diese Konferenz sei für Wissenschaftler, Vertreter aus Industrie und öffentlichem Gesundheitswesen sowie für Nahrungsmittel- und Umweltdienste von beträchtlichem Interesse, so die Veranstalter der British Mycological Society (BMS).
Die BMS veranstaltet ferner einen Vernetzungs-Diskussionsworkshop, um den Teilnehmern Gelegenheit zu geben, neue Partner für gemeinsame Forschungsvorhaben zu finden.
Die Sitzungen umfassen:
- einen Überblick;
- Pilze als Quelle für neuartige bioaktive Verbindungen;
- Instrumente und Methoden zur Untersuchung von Pilzmetaboliten;
- Optimierung der Produktion bioaktiver Metaboliten;
- Mykotoxine;
- Risikoeinschätzung für biologische Pilzkontrollsubstanzen;
- Diskussionen zur Förderung der Zusammenarbeit.
"Das Thema der Veranstaltung der BMS ist sehr umfangreich und hat zur aktiven Teilnahme von Kollegen aus der EU angeregt, insbesondere derjenigen, die die COST-Programme sowie die FTE-Fördermittel koordinieren", so ein Sprecher der BMS.
"Diese Veranstaltung leistet einen Beitrag zum Fortschritt, zur Problemlösung und zum Potential zur Verringerung der Einnahme von Mykotoxinen. Hierbei handelt es sich um einen der prioritären Bereiche der Europäischen Gemeinschaft. Ferner widmet sie sich den potentiellen Gefahren im Zusammenhang mit der Verwendung biologischer Pilzkontrollsubstanzen (BCA - Biological Control Agents) als Strategie zur Reduzierung der Einbringung synthetischer chemischer Pestizide in die Umwelt. Viele dieser nützlichen Pilze produzieren auch Toxine, und ihre potentielle Auswirkung wird einen wichtigen Einfluß auf künftige Umsetzungsstrategien haben."Weitere Informationen erteilt:
Dr. Tariq M. Butt
School of Biological Sciences
University of Wales Swansea
Singleton Park
Swansea
SA2 8PP
Vereinigtes Königreich
Tel. +44-1792-295374; Fax +44-1792-295447
E-mail: T.Butt@swansea.ac.uk
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