Forschung der Kommission zur Bekämpfung von Waldbränden
Die Europäische Kommission leistet aktive Unterstützung bei Forschungen, die von verschiedenen Teams aus mehreren Mitgliedstaaten auf dem Gebiet der Waldbrandverhütung, der effektiveren Brandbekämpfung und der Schadensbegrenzung durchgeführt werden. Im Rahmen der Präsentation werden die neuesten Simulationstechniken und Löschstrategien live vorgestellt.
Der Fortschritt im Bereich der Waldbrandforschung wird vor dem Hintergrund eines Sommers, in dem zahlreiche Waldbrände wüteten, dargestellt. Jedes Jahr brechen in Europa etwa 45.000 Waldbrände aus, zerstören eine halbe Million Hektar Land und kosten bis zu mehrere Milliarden Euro.
Die Forschungsarbeiten sollen die Entwicklung verbesserter Verfahren und Werkzeuge für die Risikobewertung, das Management, die Verringerung und die Unterdrückung von Waldbränden sowie die Vorbereitung auf Waldbrandkatastrophen fördern. Das Verständnis über die Entwicklung und Ausbreitung von Waldbränden und deren Auswirkungen auf die Umwelt ist für die Entscheidungsträger und die Feuerwehrleute in ihrem Streben nach effektiver Kontrolle und Bekämpfung von Waldbränden von entscheidender Bedeutung.
"Es gibt zwar keine Wunderwaffe gegen Naturkatastrophen, aber dennoch sind große Fortschritte bei der Begrenzung ihrer Folgen möglich. Besonders wichtig ist eine engere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Behörden im Bereich Zivil- und Katastrophenschutz. Die von der EU geförderte Forschung bildet eine feste wissenschaftliche und technische Grundlage für die Definition von Verordnungen, die Entwicklung von Verfahren zur Vorhersage von Katastrophen, und das Krisenmanagement in Katastrophenfällen," erklärte Kommissionsmitglied Busquin.Auskünfte zum Projekt erteilt:
Frau Karen Fabbri
Fax +32-2-2963024
E-mail karenfabbri@ec.europa.eu