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Inhalt archiviert am 2022-07-14

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Kommission ruft zu mehr Koordination in der Krebsforschung auf

Der europäische Forschungskommissar Philippe Busquin wird am 22. und 23. Mai in Brüssel an einer Konferenz teilnehmen, die Verantwortliche der Krebsforschung und Forscher versammeln wird, um über Möglichkeiten zur Verbesserung der Koordination ihrer Arbeit in Europa zu diskuti...

22 Mai 2001 - 22 Mai 2001
 
Der europäische Forschungskommissar Philippe Busquin wird am 22. und 23. Mai in Brüssel an einer Konferenz teilnehmen, die Verantwortliche der Krebsforschung und Forscher versammeln wird, um über Möglichkeiten zur Verbesserung der Koordination ihrer Arbeit in Europa zu diskutieren. Der Kommissar möchte die existierende und allgemein bekannte Zersplitterung aktueller Forschungsbemühungen in Europa beseitigen.

"Das gesamte Thema Krebsforschung erfordert einen europäischen Ansatz, da enorme, kooperative Anstrengungen erforderlich sind, um sicherzustellen, dass jeder europäische Bürger schnell von den neuen Erkenntnissen im Krebsmanagement profitieren kann."

An der Konferenz werden 45 führende Krebsforscher, Kliniker und Verantwortliche der Krebsforschung aus 30 Ländern teilnehmen. Das Ziel ist die Förderung von Verbindungen und einer stärkeren Kohärenz europäischer Anstrengungen in Bezug auf die Überwachung, die Zusammenarbeit, den Wissenstransfer und die Bewertung.

Der Leiter des Deutschen Krebsforschungszentrums Professor Harald zur Hausen begrüßte die Initiative: "Eine Verbesserung des Informationsaustauschs zwischen führenden Wissenschaftlern und Klinikern in der europäischen Krebsforschung birgt eindeutig das Potenzial für einen höheren Wissensstand hinsichtlich der Mechanismen der Krebsentwicklung sowie für eine bessere Qualität der Bewertung, Prävention, Diagnose und Therapie. Das sollte Auswirkungen auf die Vorgehensweise von Klinikern haben und allgemein zu einer besseren wissenschaftlichen Qualität der Medizinforschung in Europa beitragen", sagte er.

Die EU hat die Krebsforschung in den vergangenen zehn Jahren unterstützt und ihr Vorschlag für das nächste FTE-Rahmenprogramm, das im Jahr 2002 beginnt, enthält und identifiziert Krebs als Forschungsthema, und zwar insbesondere mit dem Ziel, neue Mittel auf Genombasis mit konventionelleren Ansätzen bei der Heilung von Krebs zu verbinden.

"Über die europäischen Programme werden nur ein paar Prozent der Mittel der Krebsforschung in Europa zur Verfügung gestellt. Viele Akteure sind hier beteiligt. Ich möchte jeden zur Diskussion über die Möglichkeiten einer besseren Organisation der umfangreichen und noch zu erledigenden Arbeit aufrufen", so Busquin.
Weitere Auskünfte erteilt:

Dr. Baig
Europäische Kommission
GD Forschung
Direktion Gesundheitsforschung
Tel.: +32-2-2963437
Fax: +32-2-2955365
E-mail: shahid.baig@ec.europa.eu

Herr Michel Claessens
Europäische Kommission
GD Forschung
Referat Information und Kommunikation
Tel.: +32-2-2959971
Fax: +32-2-2958220
E-mail: michel.claessens@ec.europa.eu
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