Vertreter der ESA und der Kommission diskutieren über Umweltsicherheit
Die ersten Schritte in Richtung der gemeinsamen Initiative wurden im November 2000 sowohl im ESA-Ministerrat als auch im Forschungsrat der EU unternommen. Anschließend hat man sich auf dem Gipfel von Göteborg im Juni 2001 dazu verpflichtet, die europäischen Kapazitäten für das GMES bis 2008 geschaffen zu haben. An der Konferenz werden der Leiter der ESA Antonio Rodotà, der europäische Forschungskommissar Philippe Busquin, der Vorsitzende des Europäischen Forschungsrates François-Xavier de Donnea sowie Vertreter nationaler und internationaler politischer, wissenschaftlicher und forschungsbezogener Einrichtungen teilnehmen.
GMES liefert nicht nur außerordentlich wertvolle Umweltinformationen im Zusammenhang mit der Vertragsgemäßheit, der Verschlechterung der Umweltbedingungen und Daten über natürliche Ressourcen, sondern wird auch eine wichtige sicherheitsbezogene Rolle spielen. Derzeit bezieht sich die Anwendung ausschließlich auf die umweltbezogene und die zivile Sicherheit. Die Organisatoren betonen mit Nachdruck, dass momentan keine militärische Anwendung geplant ist. Die Sicherheitsanwendungen des Systems konzentrieren sich auf Umweltgefahren und das Krisenmanagement.
Die Diskussionen zwischen den Hauptteilnehmern an der Konferenz werden die Grundlage für die Debatte über das Thema GMES auf der für Ende Oktober geplanten Zusammenkunft des Forschungsrates sowie auf der Sitzung des ESA-Ministerrates am 14. und 15. November bilden.Weitere Auskünfte erteilt:
Franco Bonacina
Tel.: +33-1-53697155
Fax: +33-1-53697690
oder
Françoise Pokorni
Tel.: +32-2-2383563
Fax: +32-2-2383912