Workshop zur Arzneimittelresistenz bei Eierstockkrebs, Modena, Italien
Eierstockkrebs ist die fünfthäufigste Ursache für den Krebstod an sich und die häufigste Ursache für den gynäkologischen Krebstod bei westlichen Frauen aller Altersstufen. Bei den Bemühungen zur Verbesserung der Überlebenschancen liegt der Schwerpunkt darauf, wirksamere systemische Therapien zu entwickeln, Biomarker für eine Früherkennung zu ermitteln, die Wirkung von Arzneimitteln zu verbessern und der Arzneimittelresistenz entgegenzuwirken. Therapien mit neuem Ansatz und höherer Qualität zeichnen sich bereits ab. Allerdings sind die Forschungsbemühungen auf diesem Gebiet noch bruchstückhaft und müssen besser koordiniert werden.
Mit dem Workshop soll die Notwendigkeit aufgezeigt werden, die verschiedenen Disziplinen mit dem gemeinsamen Ziel, eine geschlossene Strategie zur Bekämpfung des Eierstockkrebses zu entwickeln, miteinander zu verbinden.
Die Veranstaltung wird von zwei EU-finanzierten Projekten mit Schwerpunkt auf Eierstockkrebs organisiert: LIGHTS ("Ligands to interfere with human thymidylate synthase") und OVCAD ("Ovarian cancer - diagnosing a silent killer").Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.ovariancancer.unimore.it/(öffnet in neuem Fenster)