Konferenz "Composite materials for structural performance: towards higher limits", Roskilde, Dänemark
Heutzutage sind die meisten Rotorblätter für Windräder aus Verbundwerkstoffen gefertigt. Verbundwerkstoffe basieren auf Kunststoffen, die mit langen ausgerichteten Fasern verstärkt sind. Diese werden entweder aus Glas, Kohlenstoff, Kevlar oder anderen festen Materialien hergestellt. Die Fasern ordnet man in Schichten übereinander an und sie werden durch den Kunststoff zusammengehalten, der eine Matrix bildet. Festigkeit und Haltbarkeit der Bauteile hängen von den Eigenschaften der Materialien sowie von den eingesetzten Entwurfsverfahren und -kriterien zur Gestaltung der Komponenten ab. Verbundwerkstoffe werden gleichermaßen für andere große Bauteile wie Schiffe und Flugzeuge verwendet.
Im industriellen Bereich besteht ein großer Bedarf an Verbundwerkstoffen mit verbesserten Eigenschaften, zum Beispiel sollten Materialien entwickelt werden, die in ähnlicher Weise fest und strapazierfähig, aber deutlich leichter sind, um Energie zu sparen und die Wirtschaftlichkeit zu steigern. Auslegungsgrenzen, z. B. Kriterien für Materialversagen und Lebensdauervorhersagen können durch die Entwicklung und Validierung verbesserter Modelle für kritische Grenzzustände, z. B. bei Beginn von Ermüdungsbruch unter mehrachsigen Spannungszuständen, den Einsatz von beschädigungstoleranten Entwurfsansätzen und die Verwendung fortgeschrittener Modellierungstools wie der Kohäsivzonenmodellierung erweitert werden.
Konferenzschwerpunkt ist die Verbesserung von Festigkeit und Haltbarkeit von Verbundwerkstoffen durch die Erarbeitung eines besseren Verständnisses der Eigenschaften der Verbundwerkstoffe bis hin in die Mikroebene.Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.risoe.dtu.dk/News_archives/News/2011/0228_32_Materialesymp.aspx?sc_lang=en(öffnet in neuem Fenster)