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Symposium über Krebsgenomforschung, Heidelberg, Deutschland

Vom 17. bis 19. September 2011 findet in Heidelberg, Deutschland, ein Symposium über Krebsgenomforschung statt.

Die Krebsgenomforschung befasst sich mit dem menschlichen Krebsgenom. Sie umfasst die vollständige Sequenzierung von Krebsgenomen und Mutationen, die sowohl vererb...

17 September 2011 - 17 September 2011
Deutschland
Vom 17. bis 19. September 2011 findet in Heidelberg, Deutschland, ein Symposium über Krebsgenomforschung statt.

Die Krebsgenomforschung befasst sich mit dem menschlichen Krebsgenom. Sie umfasst die vollständige Sequenzierung von Krebsgenomen und Mutationen, die sowohl vererbt werden als auch sporadisch auftreten und dazu beitragen, dass Krebszellen entstehen, sich von lokalen Tumoren lösen und unkontrolliert im Körper ausbreiten. Bis heute jedoch gehören umfassende Analysen des Krebsgenoms zu den größten Herausforderungen, und es existiert noch keine Technologie, mit der übergreifend alle Arten von Anomalien wie Deletionen, Rearrangements, Punktmutationen, Leserastermutationen, Amplifikationen, Imprints und epigenetische Veränderungen, die zur Entstehung von Krebs beitragen, detektiert werden können.

In vielen klinischen Tests werden inzwischen genomische Profile von Krebspatienten erstellt, die als prognostische und diagnostische Indikatoren dienen sollen. Anhand genomischer Profile kann auch überwacht werden, wo und inwieweit sich das Krebsgenom im Zuge molekular zielgerichteter Therapien verändert. Data Mining (die Verarbeitung sehr großer Datenbestände) und der Austausch von Daten könnten Onkologen befähigen, die genotypischen und phänotypischen Veränderungen, die in einem biologischen System bei fortschreitenden Krebserkrankungen entstehen, besser zu integrieren. Dieses Wissen könnte genutzt werden, um bei Krebserkrankungen eher und zielgerichteter intervenieren zu können.

Die Konferenz bietet Gelegenheit, sich über die Fortschritte in der Krebsgenomforschung zu informieren, fördert den Austausch zwischen Wissenschaftlern und stimuliert die künftige Forschung.Weitere Informationen finden Sie unter: hier(öffnet in neuem Fenster)
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